--- title: "E-Rechnungspflicht: Was sind die nächste Regularien, die es zu erfüllen gilt." description: "Ab 2025 gelten neue E-Rechnungs-Pflichten: Unterschiede, Validierung und Umsetzungsprobleme für Mittelstand im Überblick." canonical_url: "https://www.shiftfinance.de/mediathek/asset/e-rechnungspflicht-was-sind-die-naechste-regularien-die-es-zu-erfuellen-gilt.html" published: "2026-02-04" updated: "2026-06-11" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # E-Rechnungspflicht: Was sind die nächste Regularien, die es zu erfüllen gilt. **Aufgezeichnet am:** 21.04.2026 **Dauer:** 30 Min. ## Sprecher - [Christian Brestrich](/experten/christian-brestrich.html) — Geschäftsführer, B&L Management Consulting GmbH Ab 2025 gelten neue E-Rechnungs-Pflichten: Unterschiede, Validierung und Umsetzungsprobleme für Mittelstand im Überblick. Elektronische Rechnungsstellung im B2B- und B2G-Kontext steht vor einem grundlegenden Wandel: Ab 2025 gilt die Empfangsverpflichtung für elektronische Rechnungen im XML-Format, ab 2027 folgt die Austauschpflicht für größere Unternehmen. Die Keynote beleuchtet die regulatorischen Vorgaben, technischen Herausforderungen und praktischen Umsetzungsfragen, die sich insbesondere für mittelständische Unternehmen und deren Finanz- und IT-Verantwortliche ergeben. Im Mittelpunkt stehen die Unterschiede und Anforderungen der Formate XRechnung und ZUGFeRD, die Rolle der europäischen Norm 16931 sowie die Auswirkungen der gestaffelten Einführungspflichten auf die Prozesslandschaft. Christian Brestrich analysiert typische Fehlerquellen bei der Erstellung, Validierung und Übertragung elektronischer Rechnungen. Er erläutert die mehrstufige Validierung – von der Schema-Prüfung über die Einhaltung der Business Rules bis zu den umsatzsteuerlichen Anforderungen – und zeigt auf, wie Format- und Inhaltsfehler die Automatisierung und den Vorsteuerabzug gefährden. Praxisbeispiele verdeutlichen Probleme bei der Datenqualität, der parallelen Nutzung von PDF und XML sowie bei der Integration in bestehende Buchhaltungssysteme. Die Diskussion umfasst auch Ausnahmen, Herausforderungen bei der Stammdatenpflege und die Notwendigkeit, Softwareanbieter stärker in die Pflicht zu nehmen. Abschließend gibt Brestrich konkrete Handlungsempfehlungen für die rechtskonforme Umsetzung und verweist auf die Bedeutung klarer Kommunikation mit Geschäftspartnern. ## Kernaussagen -

Seit 01.01.2025 gilt die Empfangsverpflichtung für elektronische Rechnungen im XML-Format, während PDF und Papierbelege nur noch eingeschränkt zulässig sind. - Ab 01.01.2027 sind Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Umsatz verpflichtet, elektronische Rechnungen auszutauschen; für kleinere Unternehmen gilt die Pflicht ab 2028. - Fehlerhafte XRechnungen und ZUGFeRD-Rechnungen sind weit verbreitet, insbesondere bei Pflichtfeldern und Geschäftsregeln, was zu Problemen beim Vorsteuerabzug führen kann. - Die Validierung und automatisierte Verarbeitung von elektronischen Rechnungen ist essenziell, da nur konforme Rechnungen zum Vorsteuerabzug berechtigen. - Stammdatenmanagement und die Unterscheidung zwischen B2B- und B2C-Kunden sind zentrale Herausforderungen bei der Einführung der E-Rechnungspflicht.

## Zitat > Ab 2027 berechtigt nur noch eine elektronische Rechnung im XML-Format zum Vorsteuerabzug – wer dann noch PDFs oder Papier verschickt, riskiert echte finanzielle Sanktionen. – Christian Brestrich Die größte Hürde ist nicht die Technik, sondern die fehlende Datenqualität und das Chaos bei Formaten, Pflichtfeldern und Übertragungswegen – besonders im Mittelstand. – Christian Brestrich Solange Anbieter von Buchhaltungs- und ERP-Systemen keine saubere E-Rechnung-Erstellung ermöglichen, bleibt Automatisierung ein Wunschtraum und Workarounds der Alltag. – Christian Brestrich