--- title: "Mit der E-Rechnung die digitale Transformation im Finanzwesen voranbringen" description: "E-Rechnungspflicht ab 2025: Jan Burmester erklärt Interoperabilität von ERP-Systemen und die Einführung von Continuous Transaction Control." canonical_url: "https://www.shiftfinance.de/mediathek/asset/mit-der-e-rechnung-die-digitale-transformation-im-finanzwesen-voranbringen.html" published: "2024-10-08" updated: "2026-02-22" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # Mit der E-Rechnung die digitale Transformation im Finanzwesen voranbringen **Aufgezeichnet am:** 12.11.2024 **Dauer:** 30 Min. ## Sprecher - [Jan Burmester](/experten/jan-burmester.html) — Sales Account Executive, Quadient E-Rechnungspflicht ab 2025: Jan Burmester erklärt Interoperabilität von ERP-Systemen und die Einführung von Continuous Transaction Control. Jan Burmester von Quadient beleuchtet im Rahmen des Shift/Finance Automation SUMMIT 2024 die digitale Transformation von Rechnungsprozessen mit einem klaren Fokus auf die bevorstehende E-Rechnungspflicht und die Interoperabilität von ERP-Systemen. Der Vortrag richtet sich an Finance Operations-Leiter und IT-Verantwortliche in multinationalen Unternehmen, die sich auf gesetzeskonforme E-Rechnungsprozesse und die Einführung von Continuous Transaction Control (CTC) vorbereiten müssen. Burmester bietet praxisnahe Einblicke in gesetzliche Zeitpläne und technische Herausforderungen, die mit der Umstellung auf E-Rechnungen verbunden sind. Im Mittelpunkt stehen die gesetzlichen Anforderungen, die ab 2025 den Empfang und die Verarbeitung von E-Rechnungen vorschreiben, während der Versand schrittweise bis 2028 verpflichtend wird. Burmester hebt die Bedeutung der Interoperabilität zwischen verschiedenen ERP-Systemen hervor, um internationale Standards wie EN 16931 zu erfüllen und die Komplexität länderspezifischer Formate wie Fattura-PA und ZugFeRD zu bewältigen. Zudem erläutert er die Einführung von CTC, die ab 2030 eine Echtzeitüberwachung von Steuerdaten ermöglichen soll, und kritisiert die Unzulänglichkeiten des E-Mail-Versands. Netzwerke wie Peppol werden als zukunftsfähige Alternativen diskutiert, um den internationalen Datenaustausch effizienter zu gestalten. ## Kernaussagen - Die E-Rechnungspflicht ab 2025 erfordert, dass Unternehmen E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können, während der Versand bis 2028 schrittweise verpflichtend wird. - Interoperabilität zwischen ERP-Systemen und Buchhaltungssystemen ist entscheidend, um unterschiedliche Formate und Übertragungswege international zu bewältigen. - Continuous Transaction Control (CTC) wird ab 2030 die Echtzeitsteuerüberwachung ermöglichen und den Rechnungsversand per E-Mail obsolet machen. - E-Rechnungen bieten nicht nur gesetzliche Compliance, sondern auch Chancen zur Automatisierung und Effizienzsteigerung in Finanzprozessen. - Netzwerke wie Peppol und Roaming-Vereinbarungen sind zentrale Elemente für den internationalen Datenaustausch von E-Rechnungen. ## Zitat > An dieser Transformation führt jetzt für Unternehmen kein Weg vorbei. Ich bin manchmal skeptisch, ob es alle rechtzeitig schaffen im Hinblick auf die nächsten Jahre. – Jan Burmester E-Rechnungen sind kein rein deutsches Phänomen und auch kein rein europäisches, sondern ein weltweites. – Jan Burmester Man sollte E-Rechnungen nicht nur als lästige gesetzliche Pflicht sehen, sondern als Möglichkeit, Finanzprozesse nachhaltig zu transformieren. – Jan Burmester