--- title: "Status-Quo der Regelungen zur E-Rechnungspflicht 2025" description: "E-Rechnungspflicht 2025: Analyse der gesetzlichen Fristen, Formate und Herausforderungen für CFOs und IT-Verantwortliche." canonical_url: "https://www.shiftfinance.de/mediathek/asset/status-quo-der-regelungen-zur-e-rechnungspflicht-2025.html" published: "2024-10-08" updated: "2026-02-22" language: "de" content_type: "VideoObject" publisher: "" --- # Status-Quo der Regelungen zur E-Rechnungspflicht 2025 **Aufgezeichnet am:** 12.11.2024 **Dauer:** 30 Min. ## Sprecher - [Christian Brestrich](/experten/christian-brestrich.html) — Geschäftsführer, B&L Management Consulting GmbH E-Rechnungspflicht 2025: Analyse der gesetzlichen Fristen, Formate und Herausforderungen für CFOs und IT-Verantwortliche. Christian Brestrich beleuchtet auf dem Shift/Finance Automation SUMMIT 2024 die regulatorischen und technischen Anforderungen der E-Rechnungspflicht ab 2025 in Deutschland. Der Vortrag richtet sich an CFOs, Leiter der Finanzbuchhaltung sowie IT- und Prozessverantwortliche in mittelständischen und großen Unternehmen. Brestrich bietet eine tiefgehende Analyse der gesetzlichen Fristen und Formate, die für die Umsetzung der E-Rechnungspflicht relevant sind, und erläutert die Auswirkungen der EU-Richtlinie „VAT in the Digital Age“. Dabei hebt er die Herausforderungen hervor, die durch fehlende einheitliche Regelungen und technische Standards entstehen. Im Mittelpunkt stehen die Formate X-Rechnung und Zugpferd, die ab 2025 als valide Formate gelten. Brestrich erklärt, dass die X-Rechnung auf der europäischen Norm EN 16931 basiert und im B2G-Bereich bereits genutzt wird, während das Zugpferd-Format ein PDF mit eingebetteter XML-Datei kombiniert. Ab 2028 sind Unternehmen verpflichtet, ausschließlich elektronische Rechnungen zu verwenden, um den Vorsteuerabzug zu sichern. Brestrich kritisiert die fehlenden Anreize in Deutschland im Vergleich zu anderen EU-Ländern und empfiehlt Unternehmen, sich frühzeitig mit den neuen Anforderungen auseinanderzusetzen, um potenzielle Verluste zu vermeiden. ## Kernaussagen - Ab dem 1.1.2025 müssen alle Unternehmen in Deutschland in der Lage sein, elektronische Rechnungen im X-Rechnungs- oder Zugpferd-Format zu empfangen. - Die EU-Richtlinie 'VAT in the Digital Age' zielt darauf ab, Steuerbetrug durch ein verpflichtendes Meldesystem für Rechnungen bis 2030 zu bekämpfen. - Ab 1.1.2028 dürfen Unternehmen keine Vorsteuer aus PDF- oder Papierrechnungen mehr ziehen, wenn sie der E-Rechnungsverpflichtung unterliegen. - Das Zugpferd-Format kombiniert ein PDF mit einer eingebetteten XML-Datei, während die X-Rechnung ausschließlich aus strukturierten XML-Daten besteht. - Die Einführung der E-Rechnungspflicht wird durch fehlende einheitliche Regelungen und technische Standards erschwert, was Unternehmen vor Herausforderungen stellt. ## Zitat > Die E-Rechnungspflicht ab 2025 wird nicht nur die Definition von Rechnungen ändern, sondern auch Sanktionen mit sich bringen, die Unternehmen zur Anpassung zwingen. – Christian Brestrich Ab dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen in der Lage sein, elektronische Rechnungen zu empfangen, und der Vorrang von Papierrechnungen entfällt. – Christian Brestrich Die Einführung der E-Rechnung ist ein notwendiger Schritt, um Steuerbetrug zu bekämpfen und die Digitalisierung der Steuerverwaltung voranzutreiben. – Christian Brestrich