Ganzheitlicher P2P-Prozess für eine stärkere Werte- und Wirkungsorientierung

Ganzheitlicher P2P-Prozess für eine stärkere Werte- und Wirkungsorientierung
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Dr. Donovan Pfaff erläutert, wie ganzheitliche P2P-Prozesse Compliance sichern und Automatisierung Kosten senkt. Fokus: E-Rechnung und ESG.

Dr. Donovan Pfaff beleuchtet in seinem Vortrag auf dem Shift/Finance Purchase-to-Pay FORUM 2024 die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung von Purchase-to-Pay-Prozessen. Der Fokus liegt auf der Integration regulatorischer Anforderungen wie der E-Rechnungspflicht ab 2025 und dem Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz. Pfaff veranschaulicht die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Prozessgestaltung, um Compliance sicherzustellen und gleichzeitig Prozesskosten durch Automatisierung zu senken. Seine Analogie zum Hausbau verdeutlicht, dass ein solides Fundament essenziell ist, um die Digitalisierung erfolgreich umzusetzen.


Pfaffs zentrale Aussagen betonen die Bedeutung der Datenintegration und Automatisierung in End-to-End-P2P-Prozessen. Er hebt hervor, dass die Kombination von E-Rechnungsdaten mit ESG-Daten eine transparente und nachhaltige Lieferkettensteuerung ermöglicht. Methoden wie der 3-Wege-Match und der Einsatz von RPA und KI sind entscheidend, um Prozesskosten zu reduzieren und die Effizienz zu steigern. Pfaff empfiehlt Unternehmen, frühzeitig mit der Bestandsanalyse und Prozessplanung zu beginnen, um regulatorische Deadlines einzuhalten und langfristige Synergien zwischen E-Rechnungspflicht und ESG-Compliance zu schaffen.

Ein ganzheitlicher P2P-Prozess muss von der Bestellanforderung bis zur Zahlung reichen und sowohl werte- als auch wirkungsorientiert sein. – Dr. Donovan Pfaff


Die E-Rechnung ist der erste Schritt, um wettbewerbsfähig zu werden und Prozesse zu digitalisieren und automatisieren. – Dr. Donovan Pfaff


Es ist entscheidend, jetzt mit der Digitalisierung zu beginnen und ein klares Bild davon zu haben, wo man in fünf Jahren stehen will. – Dr. Donovan Pfaff

  • Die E-Rechnungspflicht ab 2025 ist ein zentraler Treiber für die Digitalisierung von Finanzprozessen.
  • Ein End-to-End-Purchase-to-Pay-Prozess erfordert die Integration von Daten und Systemen, um Automatisierung und Compliance zu gewährleisten.
  • Die Kombination von E-Rechnungsdaten mit ESG-Daten ermöglicht eine transparente und nachhaltige Lieferkettensteuerung.
  • Unternehmen sollten jetzt mit der Bestandsanalyse und Prozessplanung beginnen, um regulatorische Deadlines einzuhalten.
  • Datenqualität und Stammdatenmanagement sind entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung von Automatisierungs- und Digitalisierungsprojekten.

Die Digitalisierung von Purchase-to-Pay-Prozessen steht im Spannungsfeld zwischen regulatorischem Druck und der Notwendigkeit zur Prozessoptimierung. Die E-Rechnungspflicht ab 2025 und das Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz zwingen Unternehmen, ihre Finanzprozesse zu überdenken und anzupassen. Diese regulatorischen Anforderungen offenbaren strukturelle Widersprüche: Während die Digitalisierung als Mittel zur Effizienzsteigerung und Compliance angesehen wird, zeigt sich ein kultureller Widerstand gegen Veränderungen, insbesondere in etablierten Strukturen. Der Beitrag thematisiert die Verantwortung der Führungsebene, die oft zwischen operativen Notwendigkeiten und strategischen Zielen hin- und hergerissen ist. Die Herausforderung besteht darin, die Digitalisierung nicht nur als technische Umstellung, sondern als kulturellen Wandel zu begreifen, der eine proaktive Haltung gegenüber regulatorischen Veränderungen erfordert.


Der Beitrag liefert konkrete Handlungsempfehlungen, die über die bloße Umsetzung der E-Rechnungspflicht hinausgehen. Er fordert Unternehmen auf, ihre Prozesse ganzheitlich zu betrachten und die Digitalisierung als strategisches Ziel zu verankern. Die Integration von Rechnungs- und ESG-Daten wird als Schlüssel zur Schaffung transparenter und nachhaltiger Lieferketten hervorgehoben. Dies verschiebt die Perspektive von einer reinen Compliance-Übung hin zu einer strategischen Chance, die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die Zielgruppe wird ermutigt, bestehende Systeme zu analysieren und die Automatisierung voranzutreiben, um langfristig von Effizienzgewinnen zu profitieren. Der Beitrag leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über die Balance zwischen operativer Praxis und strategischem Wandel, indem er die Notwendigkeit eines kulturellen Umdenkens betont.

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