Jan Burmester von Quadient beleuchtet im Rahmen des Shift/Finance Automation SUMMIT 2024 die digitale Transformation von Rechnungsprozessen mit einem klaren Fokus auf die bevorstehende E-Rechnungspflicht und die Interoperabilität von ERP-Systemen. Der Vortrag richtet sich an Finance Operations-Leiter und IT-Verantwortliche in multinationalen Unternehmen, die sich auf gesetzeskonforme E-Rechnungsprozesse und die Einführung von Continuous Transaction Control (CTC) vorbereiten müssen. Burmester bietet praxisnahe Einblicke in gesetzliche Zeitpläne und technische Herausforderungen, die mit der Umstellung auf E-Rechnungen verbunden sind.
Im Mittelpunkt stehen die gesetzlichen Anforderungen, die ab 2025 den Empfang und die Verarbeitung von E-Rechnungen vorschreiben, während der Versand schrittweise bis 2028 verpflichtend wird. Burmester hebt die Bedeutung der Interoperabilität zwischen verschiedenen ERP-Systemen hervor, um internationale Standards wie EN 16931 zu erfüllen und die Komplexität länderspezifischer Formate wie Fattura-PA und ZugFeRD zu bewältigen. Zudem erläutert er die Einführung von CTC, die ab 2030 eine Echtzeitüberwachung von Steuerdaten ermöglichen soll, und kritisiert die Unzulänglichkeiten des E-Mail-Versands. Netzwerke wie Peppol werden als zukunftsfähige Alternativen diskutiert, um den internationalen Datenaustausch effizienter zu gestalten.