Mit der E-Rechnung die digitale Transformation im Finanzwesen voranbringen

Mit der E-Rechnung die digitale Transformation im Finanzwesen voranbringen
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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E-Rechnungspflicht ab 2025: Jan Burmester erklärt Interoperabilität von ERP-Systemen und die Einführung von Continuous Transaction Control.

Jan Burmester von Quadient beleuchtet im Rahmen des Shift/Finance Automation SUMMIT 2024 die digitale Transformation von Rechnungsprozessen mit einem klaren Fokus auf die bevorstehende E-Rechnungspflicht und die Interoperabilität von ERP-Systemen. Der Vortrag richtet sich an Finance Operations-Leiter und IT-Verantwortliche in multinationalen Unternehmen, die sich auf gesetzeskonforme E-Rechnungsprozesse und die Einführung von Continuous Transaction Control (CTC) vorbereiten müssen. Burmester bietet praxisnahe Einblicke in gesetzliche Zeitpläne und technische Herausforderungen, die mit der Umstellung auf E-Rechnungen verbunden sind.


Im Mittelpunkt stehen die gesetzlichen Anforderungen, die ab 2025 den Empfang und die Verarbeitung von E-Rechnungen vorschreiben, während der Versand schrittweise bis 2028 verpflichtend wird. Burmester hebt die Bedeutung der Interoperabilität zwischen verschiedenen ERP-Systemen hervor, um internationale Standards wie EN 16931 zu erfüllen und die Komplexität länderspezifischer Formate wie Fattura-PA und ZugFeRD zu bewältigen. Zudem erläutert er die Einführung von CTC, die ab 2030 eine Echtzeitüberwachung von Steuerdaten ermöglichen soll, und kritisiert die Unzulänglichkeiten des E-Mail-Versands. Netzwerke wie Peppol werden als zukunftsfähige Alternativen diskutiert, um den internationalen Datenaustausch effizienter zu gestalten.

An dieser Transformation führt jetzt für Unternehmen kein Weg vorbei. Ich bin manchmal skeptisch, ob es alle rechtzeitig schaffen im Hinblick auf die nächsten Jahre. – Jan Burmester


E-Rechnungen sind kein rein deutsches Phänomen und auch kein rein europäisches, sondern ein weltweites. – Jan Burmester


Man sollte E-Rechnungen nicht nur als lästige gesetzliche Pflicht sehen, sondern als Möglichkeit, Finanzprozesse nachhaltig zu transformieren. – Jan Burmester

  • Die E-Rechnungspflicht ab 2025 erfordert, dass Unternehmen E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können, während der Versand bis 2028 schrittweise verpflichtend wird.
  • Interoperabilität zwischen ERP-Systemen und Buchhaltungssystemen ist entscheidend, um unterschiedliche Formate und Übertragungswege international zu bewältigen.
  • Continuous Transaction Control (CTC) wird ab 2030 die Echtzeitsteuerüberwachung ermöglichen und den Rechnungsversand per E-Mail obsolet machen.
  • E-Rechnungen bieten nicht nur gesetzliche Compliance, sondern auch Chancen zur Automatisierung und Effizienzsteigerung in Finanzprozessen.
  • Netzwerke wie Peppol und Roaming-Vereinbarungen sind zentrale Elemente für den internationalen Datenaustausch von E-Rechnungen.

Die Einführung der E-Rechnungspflicht ab 2025 markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der digitalen Transformation des Finanzwesens, insbesondere für multinationale Unternehmen. Diese regulatorische Veränderung zwingt Unternehmen, ihre Rechnungsprozesse grundlegend zu überdenken und anzupassen. Im Spannungsfeld zwischen gesetzlicher Compliance und betrieblicher Effizienz offenbart sich ein blinder Fleck: die oft unterschätzte Komplexität der Interoperabilität zwischen verschiedenen ERP-Systemen und internationalen Standards. Die Herausforderung besteht darin, nicht nur die technischen Anforderungen zu erfüllen, sondern auch die kulturelle Bereitschaft zur Veränderung zu fördern. Unternehmen müssen sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass die Umstellung auf E-Rechnungen nicht nur eine technische, sondern auch eine strategische Entscheidung ist, die tief in die organisatorischen Strukturen eingreift und bestehende Denkmodelle hinterfragt.


Aus dem Beitrag ergeben sich klare Handlungsimpulse für die Zielgruppe. Unternehmen sollten die E-Rechnungspflicht nicht nur als regulatorische Notwendigkeit, sondern als Chance zur Optimierung ihrer Finanzprozesse begreifen. Die Empfehlung, spezialisierte Partner für die technische Umsetzung einzubinden, unterstreicht die Bedeutung von Kooperation und Expertise in einem zunehmend komplexen Umfeld. Die Diskussion um Continuous Transaction Control (CTC) verschiebt die Perspektive von einer reinen Compliance-Orientierung hin zu einer strategischen Nutzung von Echtzeitdaten für die Umsatzsteuerüberwachung. Diese Entwicklung fordert Unternehmen auf, ihre operativen Praktiken mit langfristigen strategischen Zielen zu verknüpfen und einen kulturellen Wandel hin zu mehr Transparenz und Effizienz zu vollziehen. Der Beitrag leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas, indem er die Notwendigkeit eines integrativen Ansatzes betont, der technologische Innovation mit organisatorischem Wandel verbindet.

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