Christian Brestrich beleuchtet auf dem Shift/Finance Automation SUMMIT 2024 die regulatorischen und technischen Anforderungen der E-Rechnungspflicht ab 2025 in Deutschland. Der Vortrag richtet sich an CFOs, Leiter der Finanzbuchhaltung sowie IT- und Prozessverantwortliche in mittelständischen und großen Unternehmen. Brestrich bietet eine tiefgehende Analyse der gesetzlichen Fristen und Formate, die für die Umsetzung der E-Rechnungspflicht relevant sind, und erläutert die Auswirkungen der EU-Richtlinie „VAT in the Digital Age“. Dabei hebt er die Herausforderungen hervor, die durch fehlende einheitliche Regelungen und technische Standards entstehen.
Im Mittelpunkt stehen die Formate X-Rechnung und Zugpferd, die ab 2025 als valide Formate gelten. Brestrich erklärt, dass die X-Rechnung auf der europäischen Norm EN 16931 basiert und im B2G-Bereich bereits genutzt wird, während das Zugpferd-Format ein PDF mit eingebetteter XML-Datei kombiniert. Ab 2028 sind Unternehmen verpflichtet, ausschließlich elektronische Rechnungen zu verwenden, um den Vorsteuerabzug zu sichern. Brestrich kritisiert die fehlenden Anreize in Deutschland im Vergleich zu anderen EU-Ländern und empfiehlt Unternehmen, sich frühzeitig mit den neuen Anforderungen auseinanderzusetzen, um potenzielle Verluste zu vermeiden.