Status-Quo zu E-Rechnungspflicht 2025 & Wachstumschancengesetz

Status-Quo zu E-Rechnungspflicht 2025 & Wachstumschancengesetz
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Mitschrift verfügbar

E-Rechnungspflicht 2025: Strategien zur Prozessdigitalisierung und Mitarbeitereinbindung für mittelständische Unternehmen.

Das Panel auf dem Shift/Finance Purchase-to-Pay FORUM 2024 beleuchtet die bevorstehende E-Rechnungspflicht ab 2025 und das Wachstumschancengesetz als Katalysatoren für die digitale Transformation in mittelständischen Unternehmen. Dr. Donovan Pfaff und Ulf Wüstefeld diskutieren die strategische Nutzung gesetzlicher Anforderungen zur Prozessdigitalisierung und die Einbindung von Mitarbeitenden in den Wandel. Die Diskussion hebt die Bedeutung eines klaren Zielbilds hervor, um Ressourcen effizient zu nutzen und die Digitalisierung schrittweise voranzutreiben.


Im Verlauf der Diskussion betonen Pfaff und Wüstefeld die Notwendigkeit, die E-Rechnung auf ihre fiskalischen Kernanforderungen zu reduzieren, um Komplexität zu vermeiden. Sie diskutieren die Herausforderungen bei Ad-hoc-Käufen und die Notwendigkeit standardisierter Prozesse. Die Einbindung der Mitarbeitenden wird als entscheidend für den Erfolg der Digitalisierungsvorhaben angesehen. Technische Komponenten wie ERP- und ECM-Systeme sowie offene Schnittstellen werden als Fundament für nachhaltige digitale Prozesse identifiziert. Die Diskussion zeigt, wie andere europäische Länder einfache und standardisierte Rechnungsprozesse erfolgreich umsetzen und welche Lehren daraus gezogen werden können.

Der größte Fehler ist, überhaupt nicht anzufangen. Unternehmen, die zögern, werden vom Markt verschwinden. – Ulf Wüstefeld


Die Rechnung sollte nicht mit unnötigen Daten überladen werden. Weniger ist mehr, um die Digitalisierung zu erleichtern. – Dr. Donovan Pfaff

  • Einfach mal anfangen ist entscheidend, aber ein übergeordnetes Zielbild sollte vorher definiert werden.
  • Die E-Rechnung sollte auf ihre fiskalischen Anforderungen reduziert werden, um Komplexität zu vermeiden.
  • Mitarbeitende müssen aktiv in den Digitalisierungsprozess eingebunden werden, um Akzeptanz und Erfolg zu sichern.
  • Ad-hoc-Käufe und Sonderfälle erfordern standardisierte Prozesse, um Effizienz und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.
  • Andere Länder in Europa zeigen, wie einfache und standardisierte Rechnungsprozesse erfolgreich umgesetzt werden können.

Die bevorstehende E-Rechnungspflicht 2025 und das Wachstumschancengesetz stellen mittelständische Unternehmen vor strategische Herausforderungen, die weit über die bloße Erfüllung gesetzlicher Vorgaben hinausgehen. Im Kern geht es um die Transformation von Finanzprozessen, die nicht nur technische Anpassungen, sondern auch kulturelle Veränderungen erfordert. Ein zentrales Spannungsfeld liegt in der Balance zwischen der Notwendigkeit, sofort mit der Digitalisierung zu beginnen, und der Gefahr, ohne ein klares Zielbild Ressourcen zu verschwenden. Diese Diskrepanz offenbart einen häufigen Denkfehler: die Annahme, dass technologische Implementierung ohne strategische Planung ausreicht. Zudem verschiebt sich die Verantwortung für den Erfolg solcher Projekte zunehmend von der IT-Abteilung hin zu einer unternehmensweiten Aufgabe, die alle Stakeholder einbezieht. Hierbei wird deutlich, dass die Einbindung der Mitarbeitenden nicht nur ein organisatorisches, sondern auch ein kulturelles Erfordernis ist, um Widerstände zu überwinden und den Wandel nachhaltig zu gestalten.


Aus dem Beitrag lassen sich klare Handlungsprinzipien ableiten, die für die Zielgruppe von entscheidender Bedeutung sind. Die Reduktion der E-Rechnung auf ihre fiskalischen Kernanforderungen und die Standardisierung von Prozessen, auch bei Sonderfällen wie Ad-hoc-Käufen, sind essenziell, um Komplexität zu vermeiden und Effizienz zu steigern. Die Empfehlung, Digitalisierungsvorhaben mit einem klaren Zielbild zu starten und schrittweise vorzugehen, fordert Unternehmen auf, strategische Ziele mit operativer Praxis zu verknüpfen. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein technischen Umsetzung hin zu einem integrativen Ansatz, der kulturellen Wandel und technologische Innovation vereint. Der Beitrag leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas, indem er Unternehmen dazu auffordert, bewährte technische Komponenten zu nutzen und offene Schnittstellen zu entwickeln, um langfristig nachhaltige und effiziente digitale Prozesse zu etablieren.

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