Webinar: E-Rechnungspflicht

Aktueller Stand & Fristen – und wie Sie sich optimal vorbereiten

Webinar: E-Rechnungspflicht
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

E-Rechnungsverpflichtung ab 2025: Umsetzung, CTC-Einführung und Herausforderungen für Unternehmen im Fokus.

Das Webinar zur E-Rechnungsverpflichtung bietet eine tiefgehende Analyse der bevorstehenden gesetzlichen Änderungen in Deutschland und der EU. Es richtet sich an CFOs, Leiter der Finanzbuchhaltung sowie IT- und Compliance-Manager in mittelständischen und großen Unternehmen. Die Referenten Thorsten Kollat und Lars Becher beleuchten die Implementierung der E-Rechnungsverpflichtung gemäß EN 16931 und die Einführung von Continuous Transaction Controls (CTC). Der Beitrag zeichnet sich durch seine detaillierte Betrachtung der regulatorischen Anforderungen und technischen Formate aus, die Unternehmen auf die Umstellung vorbereiten sollen.


Im Zentrum des Webinars stehen die gesetzlichen Vorgaben, die ab dem 1. Januar 2025 alle Unternehmen in Deutschland zur Annahme von E-Rechnungen verpflichten. Die Referenten erläutern die Bedeutung von CTC für Echtzeit-Steuerprüfungen und die Reduzierung von Umsatzsteuerbetrug. Praktische Beispiele verdeutlichen, wie Unternehmen die Umstellung auf elektronische Rechnungen mit Formaten wie X-Rechnung und ZUGFeRD umsetzen können. Die Diskussion umfasst auch die Herausforderungen bei der Implementierung und die Notwendigkeit, frühzeitig mit der Anpassung der Prozesse zu beginnen, um Engpässe bei Technologieanbietern zu vermeiden.

Die E-Rechnungsverpflichtung ist das Todesurteil für Papiere und PDFs im B2B-Bereich. Wir müssen uns auf eine Zukunft vorbereiten, in der elektronische Rechnungen die Norm sind. – Lars Becher


Die Komplexität der E-Rechnungsverpflichtung liegt in den unterschiedlichen Anforderungen der Unternehmen. Unsere Aufgabe ist es, als Technologiepartner diese Prozesse zu vereinfachen, ohne bestehende Workflows zu verändern. – Thorsten Kollat


Unternehmen müssen jetzt handeln und sich auf die E-Rechnungsverpflichtung vorbereiten. Der Zug hat Fahrt aufgenommen, und es wird bald schwierig, einen Technologiepartner zu finden, der noch Kapazitäten hat. – Thorsten Kollat

  • Ab dem 1.1.2025 müssen alle Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können, unabhängig von ihrer Größe.
  • Die E-Rechnungsverpflichtung basiert auf der Norm EN 16931, die strukturierte Datenformate wie X-Rechnung und ZUGFeRD vorschreibt.
  • Continuous Transaction Controls (CTC) ermöglichen Echtzeit-Steuerprüfungen und reduzieren Umsatzsteuerbetrug signifikant.
  • PDF- und Papierechnungen werden bis spätestens 2028 vollständig durch elektronische Rechnungen ersetzt.
  • Unternehmen sollten frühzeitig mit der Implementierung beginnen, um Engpässe bei Technologieanbietern zu vermeiden.

Die Einführung der E-Rechnungsverpflichtung in Deutschland markiert einen entscheidenden Schritt in der Digitalisierung der Finanzprozesse und hat weitreichende strategische Implikationen für Unternehmen. Die Verpflichtung, ab 2025 E-Rechnungen empfangen zu können, stellt CFOs und Finanzleiter vor die Herausforderung, bestehende Prozesse grundlegend zu überdenken und anzupassen. Diese Transformation ist nicht nur technischer Natur, sondern erfordert auch eine kulturelle Anpassung innerhalb der Organisationen. Ein zentrales Spannungsfeld ergibt sich aus der Notwendigkeit, traditionelle Rechnungsprozesse mit den Anforderungen der digitalen Echtzeitsteuerung zu harmonisieren. Unternehmen müssen sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sie die Balance zwischen Compliance und operativer Effizienz wahren können, während sie gleichzeitig die Risiken von Umsatzsteuerbetrug minimieren. Die Einführung von Continuous Transaction Controls (CTC) verdeutlicht die Verschiebung der Verantwortung hin zu einer proaktiven Steuerkontrolle, die Echtzeit-Datenabgleiche erfordert und damit die bisherigen Strukturen herausfordert.


Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die strategische Ausrichtung und operative Umsetzung der E-Rechnungsverpflichtung. Unternehmen werden aufgefordert, frühzeitig Partnerschaften mit Technologieanbietern einzugehen, um die Implementierung reibungslos zu gestalten und Engpässe zu vermeiden. Die Diskussion um die verschiedenen Rechnungsformate wie X-Rechnung und ZUGFeRD zeigt, dass die Wahl der richtigen technischen Lösung entscheidend für die gesetzeskonforme Umsetzung ist. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer reinen Compliance-Aufgabe hin zu einer strategischen Chance, die Steuerprozesse zu optimieren und die Transparenz zu erhöhen. Die Reflexion über die langfristigen Auswirkungen auf die Umsatzsteuervoranmeldung und die potenzielle Entlastung durch Echtzeitmeldungen unterstreicht die Bedeutung eines kulturellen Wandels hin zu einer datengetriebenen Finanzverwaltung. Unternehmen sind gefordert, nicht nur die technischen Voraussetzungen zu schaffen, sondern auch die organisatorischen Strukturen und Denkweisen anzupassen, um die Vorteile der Digitalisierung voll auszuschöpfen.

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