Webinar: Herausforderung für den Mittelstand beim E-Invoicing

Webinar: Herausforderung für den Mittelstand beim E-Invoicing
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
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Mitschrift verfügbar

E-Invoicing im Mittelstand: Umsetzung gesetzlicher Vorgaben, technische Herausforderungen und Potenziale zur Prozessoptimierung.

Das Webinar beleuchtet die Herausforderungen und Chancen des E-Invoicing im deutschen Mittelstand. Alham Schmidt von OpenText und Christian Brestrich von B&L Management Consulting diskutieren die Umsetzung gesetzlicher Vorgaben und die Notwendigkeit, veraltete technische Infrastrukturen zu modernisieren. Der Beitrag zeichnet sich durch praxisnahe Einblicke und konkrete Empfehlungen zur Implementierung von E-Invoicing-Systemen aus. Die Diskussion bietet eine tiefgehende Analyse der regulatorischen Anforderungen und der Potenziale digitaler Lösungen zur Prozessoptimierung.


Im Mittelpunkt stehen die bevorstehenden Fristen für die Einführung von XML-Rechnungen und die damit verbundenen organisatorischen und technischen Herausforderungen. Ab dem 1. Januar 2025 müssen alle Unternehmen in Deutschland XML-Rechnungen empfangen können, was eine umfassende Umstellung der Rechnungsprozesse erfordert. Die Experten betonen die Vorteile der Digitalisierung, wie die Reduktion von Papierkosten und die Verbesserung des CO2-Fußabdrucks. Zudem wird die Bedeutung der Auswahl geeigneter E-Invoicing-Lösungen hervorgehoben, die sowohl Compliance als auch Effizienzsteigerung unterstützen. Schmidt und Brestrich empfehlen, den Digitalisierungsprozess umfassend zu betrachten, um langfristige Effizienzgewinne zu realisieren.

Die Aktivitäten im Mittelstand beim E-Invoicing nehmen zu, aber oft reagieren sie nur auf Anfragen der größeren Kunden, anstatt proaktiv zu handeln. – Alham Schmidt


Viele im Mittelstand verstehen unter E-Invoicing lediglich das Versenden einer PDF per E-Mail. Das tatsächliche E-Invoicing mit strukturierten Formaten ist noch nicht weit verbreitet. – Christian Brestrich


Ab dem 1.1.2025 müssen alle Unternehmen in der Lage sein, XML-Rechnungen zu empfangen. Es wird keine Ausnahmen mehr geben, was die Firmengröße angeht. – Christian Brestrich

  • Ab dem 01.01.2025 müssen alle Unternehmen in Deutschland XML-Rechnungen empfangen können, unabhängig von ihrer Größe.
  • Papierrechnungen werden ab dem 01.01.2028 im B2B-Bereich vollständig verboten, mit wenigen Ausnahmen wie Kleinbetragsrechnungen.
  • Die Einführung von E-Invoicing bietet nicht nur Compliance-Vorteile, sondern auch Potenziale zur Digitalisierung und Automatisierung weiterer Geschäftsprozesse.
  • Mittelständische Unternehmen stehen vor der Herausforderung, veraltete technische Infrastrukturen zu modernisieren und globale E-Invoicing-Vorgaben zu erfüllen.
  • Dienstleister wie OpenText bieten skalierbare Lösungen, um E-Invoicing-Prozesse effizient und rechtskonform zu gestalten.

Die bevorstehende Verpflichtung zur Einführung von E-Invoicing im deutschen Mittelstand offenbart tiefgreifende strukturelle Herausforderungen und kulturelle Spannungsfelder. Die strategische Relevanz liegt in der Notwendigkeit, veraltete technische Infrastrukturen zu modernisieren, um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen und gleichzeitig Effizienzpotenziale zu heben. Der blinde Fleck vieler mittelständischer Unternehmen besteht darin, E-Invoicing lediglich als Compliance-Thema zu betrachten, anstatt die Chance zur umfassenden Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen zu nutzen. Diese Transformation erfordert nicht nur technologische Anpassungen, sondern auch einen kulturellen Wandel hin zu proaktiver Digitalisierung. Die Verantwortungsverschiebung von reaktiven Anpassungen hin zu strategischen Digitalisierungsinitiativen ist entscheidend, um im Wettbewerb zu bestehen und langfristige Effizienzgewinne zu realisieren.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung der Rechnungsprozesse betont. Die Empfehlungen zielen darauf ab, nicht nur die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, sondern auch angrenzende Prozesse wie Bestellung und Lieferschein zu digitalisieren. Dies fördert eine Verschiebung der Perspektive von isolierten Compliance-Maßnahmen hin zu integrierten digitalen Strategien. Die Diskussion um die Wahl zwischen Inhouse-Systemen und Service-Lösungen verdeutlicht die Bedeutung von Ressourcen und Know-how für die erfolgreiche Implementierung. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, jetzt mit der Umsetzung zu beginnen, um Engpässe zu vermeiden und die verbleibende Zeit bis zu den gesetzlichen Fristen effektiv zu nutzen. Diese strategische Ausrichtung unterstützt den kulturellen Wandel hin zu einer digitalisierten, effizienten Unternehmensführung im Mittelstand.

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