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Ein Jahr E-Rechnungspflicht - ein Erfahrungsbericht

Ein Jahr E-Rechnungspflicht - ein Erfahrungsbericht
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar
Christian Brestrich beleuchtet Herausforderungen und Fortschritte bei der E-Rechnungspflicht und gibt praxisnahe Empfehlungen zur Optimierung.

Christian Brestrich, Geschäftsführer der B&L Management Consulting GmbH, teilt auf dem Shift/Finance Automation SUMMIT 2025 seine Erfahrungen nach einem Jahr E-Rechnungspflicht. Der Vortrag bietet einen praxisnahen Einblick in die Herausforderungen und Fortschritte bei der Implementierung elektronischer Rechnungen in Unternehmen. Brestrich, der als Experte für elektronische Rechnungen gilt, beleuchtet die technischen und organisatorischen Aspekte der Umstellung und diskutiert die häufigsten Fehlerquellen, die Unternehmen bei der Einführung der E-Rechnung begegnen.

Im Vortrag hebt Brestrich hervor, dass trotz der Fortschritte viele Unternehmen weiterhin mit der korrekten Umsetzung der E-Rechnungspflicht kämpfen. Er erläutert die Bedeutung strukturierter Datenformate wie XML und die Herausforderungen bei der Einhaltung von Standards wie der X-Rechnung und ZUGFeRD. Brestrich geht auf die Notwendigkeit ein, technische und buchhalterische Anforderungen zu vereinen, um fehlerfreie Rechnungen zu gewährleisten. Zudem betont er die Wichtigkeit der richtigen Befüllung von Pflichtfeldern und die Integration rechnungsbegründender Unterlagen in die XML-Daten. Der Vortrag bietet wertvolle Einblicke in die Praxis und gibt Empfehlungen zur Optimierung der E-Rechnungsprozesse.

Wir reden jetzt über strukturierte elektronische Daten. Die XML-Rechnung ist der neue Standard, und viele Buchhaltungen haben Schwierigkeiten, sich darauf einzustellen. – Christian Brestrich

Seit dem 01.01.2025 müssen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können, dürfen sie aber nicht mehr ablehnen. Das unsichere Transportmedium E-Mail bleibt jedoch ein großes Problem. – Christian Brestrich

Viele Unternehmen senden fehlerhafte E-Rechnungen, weil sie die technischen Anforderungen nicht vollständig verstehen. Die Umsetzung erfordert mehr technisches Know-how, als oft vorhanden ist. – Christian Brestrich

  • 1. Seit dem 01.01.2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen empfangen können und dürfen diese nicht mehr ablehnen.
  • 2. Fehlerhafte E-Rechnungen entstehen häufig durch unzureichende Softwarelösungen und fehlendes technisches Know-how in Buchhaltungsabteilungen.
  • 3. Die X-Rechnung und ZUGFeRD sind die primären Formate für E-Rechnungen in Deutschland, wobei die XML-Datenstruktur entscheidend ist.
  • 4. Pflichtfelder wie die Leitweg-ID müssen korrekt befüllt werden, auch wenn sie im B2B-Kontext nicht relevant erscheinen.
  • 5. Rechnungsbegründende Unterlagen müssen in die XML-Daten eingebettet werden, um den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen.

Die Einführung der E-Rechnungspflicht offenbart ein komplexes Spannungsfeld zwischen technischer Umsetzung und organisatorischer Anpassung. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, strukturelle Daten korrekt zu verarbeiten, während gleichzeitig die Verantwortung für die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben oft unklar verteilt ist. Diese Transformation erfordert nicht nur technisches Know-how, sondern auch eine kulturelle Anpassung innerhalb der Organisationen. Die Diskrepanz zwischen den Anforderungen der Buchhaltung und den technischen Fähigkeiten der IT-Abteilungen zeigt einen blinden Fleck in der Unternehmensstruktur auf. Zudem verdeutlicht die Abhängigkeit von unsicheren Übertragungswegen wie E-Mail die Notwendigkeit, die Sicherheit und Integrität von Daten zu gewährleisten. Die E-Rechnungspflicht zwingt Unternehmen, ihre internen Prozesse zu überdenken und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen zu intensivieren, um die neuen Anforderungen zu erfüllen.

Der Beitrag liefert wertvolle Impulse für die strategische Ausrichtung von Unternehmen im Umgang mit E-Rechnungen. Er fordert dazu auf, die technische Infrastruktur zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Die Notwendigkeit, eine zentrale E-Mail-Adresse für den Rechnungsempfang einzurichten und die Archivierungsvorschriften zu beachten, wird betont. Gleichzeitig verschiebt der Beitrag die Perspektive auf die Bedeutung der Schulung von Mitarbeitern, um die Kluft zwischen buchhalterischem Wissen und technischem Verständnis zu überbrücken. Die Diskussion um die Integration von rechnungsbegründenden Unterlagen in die XML-Daten verdeutlicht die Notwendigkeit, bestehende Prozesse zu optimieren und die Zusammenarbeit mit Dienstleistern zu erwägen. Insgesamt trägt der Beitrag dazu bei, die operative Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel in Einklang zu bringen, um die Herausforderungen der E-Rechnungspflicht erfolgreich zu meistern.

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