Ansatzpunkte für die Optimierung der Purchase-to-Pay Prozesse

Ansatzpunkte für die Optimierung der Purchase-to-Pay Prozesse
Mitschnitt-Länge: 10 Minuten
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Optimierung von Purchase-to-Pay: Automatisierung, KI-Einsatz und regulatorische Anforderungen als Treiber für Prozessverbesserungen.

Das Shift/Finance Purchase-to-Pay Forum 2024 beleuchtet die Optimierung von Purchase-to-Pay-Prozessen in Großunternehmen. Im Fokus stehen Automatisierung, KI-Integration und die Erfüllung regulatorischer Anforderungen wie der E-Rechnungspflicht und ESG-Compliance. Björn Negelmann bietet eine klare Perspektive auf die Herausforderungen und Fortschritte in der Digitalisierung dieser Prozesse. Der Beitrag hebt die unterschiedlichen Reifestufen der Unternehmen hervor und zeigt, wie regulatorische Anforderungen und technologische Innovationen als Treiber für Veränderungen wirken.


Negelmann betont die Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtung der End-to-End-Prozesse im Purchase-to-Pay. Er identifiziert Medienbrüche und unvollständige Automatisierungen als zentrale Herausforderungen. Die E-Rechnungspflicht und ESG-Compliance erhöhen die Anforderungen an Transparenz und Dokumentation, während KI neue Möglichkeiten zur Prozessoptimierung bietet. KI kann Fehler erkennen und Automatisierungspotenziale erschließen, insbesondere bei Standardvorgängen. Der Vortrag fordert die Teilnehmer auf, ihre Erfahrungen und Herausforderungen einzubringen, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln.

Der Purchase-to-Pay-Prozess ist von Natur aus auf Automatisierung ausgelegt, doch es gibt immer noch Optimierungspotenzial, insbesondere durch den Einsatz von KI zur Erkennung von Fehlern und Prozessanpassungen. – Björn Negelmann


Die Einführung der E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich wird nicht nur die Transparenz bei der Mehrwertsteuerabführung erhöhen, sondern auch die Digitalisierung vorantreiben. – Björn Negelmann


ESG-Compliance und Lieferketten-Sorgfaltspflichten erfordern mehr Transparenz und Dokumentation in den Prozessen, was neue Optimierungsansätze notwendig macht. – Björn Negelmann

  • Purchase-to-Pay-Prozesse sind oft nicht vollständig automatisiert und weisen unterschiedliche Reifestufen auf.
  • Die E-Rechnungspflicht im B2B-Bereich wird durch europäische Transaktionskontrollen vorangetrieben und erfordert Anpassungen in den Prozessen.
  • ESG-Compliance und Lieferketten-Sorgfaltspflichten erhöhen die Anforderungen an Transparenz und Dokumentation in Purchase-to-Pay-Prozessen.
  • Künstliche Intelligenz kann genutzt werden, um Fehler in Prozessen zu erkennen und weitere Automatisierungspotenziale zu erschließen.
  • End-to-End-Prozesse in Purchase-to-Pay erfordern eine ganzheitliche Betrachtung von Planung, Umsetzung und Betrieb.

Die Optimierung der Purchase-to-Pay-Prozesse in Großunternehmen steht im Spannungsfeld zwischen technologischer Innovation und regulatorischen Anforderungen. Die strategische Relevanz ergibt sich aus der Notwendigkeit, Effizienz und Compliance in Einklang zu bringen, während gleichzeitig die Automatisierung vorangetrieben wird. Ein zentraler Konflikt liegt in der unterschiedlichen Reife der Unternehmen bei der Digitalisierung dieser Prozesse. Während einige bereits fortgeschrittene Automatisierungsgrade erreicht haben, kämpfen andere noch mit grundlegenden Implementierungsproblemen. Diese Diskrepanz offenbart strukturelle Widersprüche und Veränderungsbarrieren, die durch externe Faktoren wie die E-Rechnungspflicht und ESG-Compliance weiter verstärkt werden. Die Herausforderung besteht darin, diese regulatorischen Treiber nicht nur als Belastung, sondern als Chance zur Transformation zu nutzen, um langfristig Wettbewerbsvorteile zu sichern.


Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, die äußeren Rahmenbedingungen aktiv als Hebel für die Prozessoptimierung zu nutzen. Die Integration von Künstlicher Intelligenz wird als Schlüssel zur Erschließung weiterer Automatisierungspotenziale hervorgehoben, insbesondere bei Standardvorgängen, die bisher menschliche Eingriffe erfordern. Diese Perspektive verschiebt den Fokus von einer reinen Compliance-getriebenen Anpassung hin zu einer strategischen Neuausrichtung, die operative Effizienz mit kulturellem Wandel verbindet. Die Veranstaltung bietet eine Plattform für den Erfahrungsaustausch und ermutigt die Teilnehmenden, ihre spezifischen Herausforderungen offen zu diskutieren. Dadurch wird ein Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas geleistet, indem praxisnahe Impulse für die Umsetzung in den Unternehmen gegeben werden, die sowohl die operative Praxis als auch strategische Ziele und kulturelle Veränderungen berücksichtigen.

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