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Eröffnung & Einführung in den 2. Konferenztag

Eröffnung & Einführung in den 2. Konferenztag
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar
E-Rechnungspflicht und KI als Treiber für Finanzprozess-Transformation: Chancen, Herausforderungen und regulatorische Anforderungen.

Der zweite Konferenztag des Shift/Finance Automation SUMMIT 2025 bietet eine tiefgehende Einführung in die Herausforderungen und Chancen der Automatisierung von Finanzprozessen. Björn Negelmann, Head of Content & Conferences bei Kongress Media, leitet die Teilnehmer durch die Diskussionen, die sich um die Integration von KI und die Einhaltung der E-Rechnungspflicht drehen. Der Fokus liegt auf der End-to-End-Prozessoptimierung und der Rolle von KI in der Sonderfallanalyse. Die Veranstaltung richtet sich an CFOs und Leiter im Finanzwesen großer Unternehmen, die sich mit den regulatorischen Anforderungen und der Effizienzsteigerung durch Automatisierung auseinandersetzen.

Im Verlauf der Einführung wird die Bedeutung der E-Rechnungspflicht als Treiber für die Standardisierung von Finanzprozessen hervorgehoben. KI wird als Werkzeug zur Automatisierung von Aufgaben wie der Kontenabstimmung betrachtet, wobei jedoch die Notwendigkeit menschlicher Kontrolle aufgrund von Nachweispflichten betont wird. Eine End-to-End-Prozesssicht und verlässliche Daten sind entscheidend für die erfolgreiche Implementierung von Automatisierung und KI. Die Diskussionen umfassen auch die Herausforderungen der Daten- und Prozessoptimierung, die als Voraussetzung für den effektiven Einsatz von KI und Automatisierung gelten. Die Teilnehmer werden ermutigt, in interaktiven Sessions ihre Erfahrungen und Herausforderungen zu teilen, um gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln.

KI ist nicht der Treiber der Automatisierung im Finanzwesen, sondern die Regulatorik und die Notwendigkeit zur Prozessoptimierung. – Björn Negelmann

Der Einsatz von KI im Finanz- und Rechnungswesen ist noch ernüchternd, da wir nachvollziehbare und dokumentierfähige Prozesse benötigen. – Björn Negelmann

Eine End-to-end-Betrachtung der Prozesse ist entscheidend, um Automatisierung wirksam umzusetzen und die Potenziale von KI zu heben. – Björn Negelmann

  • Die E-Rechnungspflicht ist ein zentraler Treiber für die Transformation und Standardisierung von Finanzprozessen.
  • KI bietet Potenziale in der Sonderfallanalyse und der Automatisierung von Aufgaben wie der Kontenabstimmung, ist jedoch aufgrund von Nachweispflichten nicht überall einsetzbar.
  • Eine End-to-End-Prozesssicht und verlässliche Daten sind essenziell, um Automatisierung und KI erfolgreich zu implementieren.
  • Die Integration von KI und Automatisierung erfordert Governance, Monitoring und Anpassungen im Operating Model.
  • Viele Unternehmen müssen zunächst ihre Daten- und Prozesslandschaft optimieren, bevor sie von KI und Automatisierung profitieren können.

Die Automatisierung von Finanzprozessen steht im Spannungsfeld zwischen regulatorischen Anforderungen und technologischen Möglichkeiten. Die E-Rechnungspflicht fungiert als Katalysator für die Standardisierung und Optimierung von Prozessen, während der Einsatz von KI in der Finanzabteilung durch Nachweispflichten und die Notwendigkeit verlässlicher Daten eingeschränkt wird. Diese Diskrepanz zwischen den Erwartungen an KI und der tatsächlichen Implementierung zeigt strukturelle Widersprüche auf, die CFOs und Leiter im Finanzwesen adressieren müssen. Die Herausforderung besteht darin, eine End-to-End-Prozesssicht zu entwickeln, die sowohl die Einhaltung von Vorschriften als auch die Effizienzsteigerung durch Automatisierung ermöglicht. Dabei offenbart sich ein Denkfehler: Die Annahme, dass KI allein die Transformation vorantreibt, vernachlässigt die fundamentale Rolle der Regulatorik als treibende Kraft.

Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, ihre Daten- und Prozesslandschaft kritisch zu hinterfragen und zu optimieren, bevor sie von den Potenzialen der Automatisierung und KI profitieren kann. Er empfiehlt eine ganzheitliche Betrachtung der Prozessketten, um die digitale Transformation im Finanzwesen strategisch zu verankern. Die Integration von KI und Automatisierung erfordert nicht nur technologische Anpassungen, sondern auch eine kulturelle Veränderung innerhalb der Organisation. Dies umfasst die Etablierung von Governance-Strukturen und die kontinuierliche Überwachung der eingesetzten Systeme. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer rein technologischen auf eine strategisch-kulturelle Ebene und ermutigt Führungskräfte, die Transformation als umfassenden Veränderungsprozess zu begreifen, der über die bloße Implementierung neuer Technologien hinausgeht.

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