Automatisierung und der Einsatz neuer Technologien im Finanz- und Rechnungswesen stehen im Mittelpunkt einer Paneldiskussion mit CFOs und Beratungsexpertise aus dem produzierenden Mittelstand. Die Diskussion beleuchtet, wie Unternehmen mit unterschiedlichen Reifegraden und Branchenhintergründen an die Transformation ihrer Finanzprozesse herangehen. Im Fokus stehen die Voraussetzungen für erfolgreiche Automatisierung, die Bedeutung von End-to-End-Prozessen und Datenqualität sowie die Rolle der Organisation und Führung. Die Panelisten bringen Erfahrungen aus Luftfahrt, Automotive, Medizintechnik und Holzindustrie ein und diskutieren, wie operative Anforderungen und Transformationsprojekte miteinander vereinbar sind.
Im Austausch werden zentrale Herausforderungen und Lösungsansätze herausgearbeitet: Automatisierung und Technologien wie KI entfalten nur dort Wirkung, wo Prozesse klar definiert und Verantwortlichkeiten eindeutig geregelt sind. Die Panelisten betonen, dass strukturelle Unklarheiten durch Automatisierung nicht gelöst, sondern verstärkt werden können. Die Diskussion hebt die Notwendigkeit hervor, Daten und Prozesse gezielt zu vereinfachen, Use Cases für Automatisierung pragmatisch auszuwählen und die Organisation durch Kompetenzaufbau und Verantwortungsübernahme zu befähigen. Die Integration von Transformation in den laufenden Betrieb, das Hinterfragen von Routinen und die Konzentration auf wiederkehrende operative Probleme werden als zentrale Hebel für Akzeptanz und nachhaltige Veränderung identifiziert.