Nach 2025 ist vor 2027 – 5 zentrale Learnings aus der Einführung der E-Rechnung

Nach 2025 ist vor 2027 – 5 zentrale Learnings aus der Einführung der E-Rechnung
Mitschnitt-Länge: 35 Minuten
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E-Rechnung als Treiber für Automatisierung: Fünf zentrale Learnings zur Compliance und Prozessoptimierung bis 2027.

Julian Schick, Account Executive bei OpenText, präsentiert auf dem Shift/Finance Automation SUMMIT 2025 seine Erkenntnisse zur Einführung der E-Rechnung in Großunternehmen. Der Vortrag richtet sich an Finance Manager und IT-Leiter, die sich mit den Herausforderungen der E-Rechnungspflicht in Deutschland auseinandersetzen müssen. Schick beleuchtet die regulatorischen Anforderungen und die Rolle von E-Invoicing als Treiber für Prozessautomatisierung. Mit einer praxisnahen Perspektive teilt er fünf zentrale Learnings aus Kundenprojekten und gibt einen Ausblick auf die Entwicklungen bis 2027. Die Besonderheit des Beitrags liegt in der Kombination aus technischer Tiefe und strategischen Empfehlungen, die speziell auf die Bedürfnisse großer Unternehmen zugeschnitten sind.

Im Vortrag hebt Schick die Bedeutung frühzeitiger Planung hervor, um Verzögerungen bei der Einführung der E-Rechnung zu vermeiden. Er betont die Notwendigkeit der inhaltlichen Validierung von Rechnungen, um Compliance sicherzustellen und finanzielle Risiken zu minimieren. Schick beschreibt die dynamische Natur des E-Invoicing, die kontinuierliche Anpassungen an neue Formate und Anforderungen erfordert. Er warnt vor dem unterschätzten Ressourcenbedarf und empfiehlt Managed Services zur Unterstützung. Zudem sieht er in der E-Rechnungspflicht eine Chance zur Automatisierung und Optimierung von Geschäftsprozessen. Schick bietet praktische Lösungen wie den E-Invoicing Readiness Check an, um Unternehmen bei der Vorbereitung auf die Anforderungen von 2027 zu unterstützen.

Frühzeitige Planung ist entscheidend, um nicht am Ende mit einem Berg von Rechnungen und verzweifelten Mitarbeitern dazustehen. – Julian Schick

Die Verantwortung für die Compliance liegt beim Rechnungsempfänger. Falsche Rechnungen müssen abgelehnt oder korrigiert werden, um den Vorsteuerabzug nicht zu verlieren. – Julian Schick

E-Invoicing ist dynamisch. Neue Formate und Anforderungen erfordern ständige Anpassungen, um compliant zu bleiben. – Julian Schick

  • 1. Frühzeitige Planung ist entscheidend, um Verzögerungen und Ressourcenengpässe bei der Umsetzung der E-Rechnungspflicht zu vermeiden.
  • 2. Die technische Verarbeitung von Rechnungen reicht nicht aus – Compliance und inhaltliche Validierung sind essenziell.
  • 3. E-Invoicing ist ein dynamisches Feld, das kontinuierliche Anpassungen an neue Formate und regulatorische Anforderungen erfordert.
  • 4. Automatisierung der Rechnungsprozesse bietet nicht nur Compliance, sondern auch Effizienzgewinne und Kostenreduktion.
  • 5. Ein Managed Service Ansatz kann Unternehmen helfen, die Komplexität der E-Rechnungspflicht zu bewältigen und Ressourcen zu schonen.

Die Einführung der E-Rechnungspflicht in Deutschland stellt für Großunternehmen eine strategische Herausforderung dar, die weit über die bloße Erfüllung regulatorischer Anforderungen hinausgeht. Im Spannungsfeld zwischen Compliance und Prozessoptimierung offenbart sich ein grundlegender Wandel in der Finanzverwaltung. Die Pflicht zur elektronischen Rechnungsstellung zwingt Unternehmen, ihre bisherigen Prozesse zu überdenken und neu zu gestalten. Dabei wird deutlich, dass die technische Umsetzung allein nicht ausreicht. Vielmehr erfordert die inhaltliche Validierung der Rechnungen eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit den internen Abläufen und Verantwortlichkeiten. Diese Transformation birgt das Risiko, dass Unternehmen die Komplexität der Anpassungen unterschätzen und dadurch in zeitliche und organisatorische Engpässe geraten. Gleichzeitig eröffnet sie die Möglichkeit, bestehende Denkfehler und strukturelle Widersprüche in der Rechnungsverarbeitung zu identifizieren und zu beheben.

Aus dem Beitrag lassen sich klare Handlungsprinzipien ableiten, die für die Zielgruppe von entscheidender Bedeutung sind. Frühzeitige Planung und die Etablierung einer unternehmensweiten Strategie sind essenziell, um Verzögerungen zu vermeiden und die Compliance sicherzustellen. Die Notwendigkeit, kontinuierlich auf neue Anforderungen zu reagieren, fordert Unternehmen auf, ihre Systeme flexibel und skalierbar zu gestalten. Der Einsatz von Managed Services kann dabei helfen, Wissenslücken zu schließen und die Komplexität der internationalen Mandate zu bewältigen. Der Beitrag verschiebt die Perspektive von einer reinen Pflichtübung hin zu einer strategischen Chance, die Digitalisierung und Automatisierung voranzutreiben. Er fordert die Zielgruppe auf, die verbleibende Zeit bis zur vollständigen Umsetzung der E-Rechnungspflicht aktiv zu nutzen, um Prozesse zu optimieren und die Skalierbarkeit sicherzustellen. Dies erfordert nicht nur operative Anpassungen, sondern auch einen kulturellen Wandel hin zu einer proaktiven und zukunftsorientierten Finanzverwaltung.

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