Hertz Casseus analysiert im Rahmen des Shift/Finance Automation SUMMIT 2025 die Auswirkungen der EU-Initiative „VAT in the Digital Age“ (VIDA) auf die Mehrwertsteuerprozesse multinationaler Unternehmen. Der Vortrag bietet eine detaillierte Betrachtung der regulatorischen Anforderungen und der Harmonisierung von Steuerprozessen im Kontext der neuen EU-Vorgaben zu E-Invoicing und digitalen Berichtsanforderungen. Casseus legt besonderen Wert auf die praktische Umsetzung und die operativen Herausforderungen, die sich aus der VIDA-Roadmap ergeben, und bietet damit einen tiefen Einblick in die strategischen Anpassungen, die Unternehmen vornehmen müssen.
Im Zentrum des Vortrags stehen die drei Säulen von VIDA: E-Invoicing, digitale Berichtsanforderungen und die einheitliche Mehrwertsteuerregistrierung. Casseus beschreibt die verpflichtende Einführung elektronischer Rechnungsstellung für innergemeinschaftliche Transaktionen ab 2030 und die Harmonisierung bestehender nationaler Modelle bis 2035. Er erläutert das Konzept der Continuous Transaction Controls (CTC), das E-Invoicing und DRR kombiniert, und hebt die Bedeutung der Automatisierung von AR- und AP-Prozessen hervor. Die Automatisierung wird als Schlüssel zur Einhaltung der VIDA-Anforderungen und zur Effizienzsteigerung betrachtet. Casseus empfiehlt Unternehmen, sich frühzeitig auf die VIDA-Mandate vorzubereiten, um regulatorische Risiken zu minimieren und Wettbewerbsvorteile zu sichern.