ViDA Unpacked & Explained: Navigating the complexities digitally reshaping the EUs VAT framework

ViDA Unpacked & Explained: Navigating the complexities digitally reshaping the EUs VAT framework
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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VIDA verändert die EU-Mehrwertsteuer: E-Invoicing, digitale Berichtsanforderungen und Automatisierung als Schlüssel zur Compliance.

Hertz Casseus analysiert im Rahmen des Shift/Finance Automation SUMMIT 2025 die Auswirkungen der EU-Initiative „VAT in the Digital Age“ (VIDA) auf die Mehrwertsteuerprozesse multinationaler Unternehmen. Der Vortrag bietet eine detaillierte Betrachtung der regulatorischen Anforderungen und der Harmonisierung von Steuerprozessen im Kontext der neuen EU-Vorgaben zu E-Invoicing und digitalen Berichtsanforderungen. Casseus legt besonderen Wert auf die praktische Umsetzung und die operativen Herausforderungen, die sich aus der VIDA-Roadmap ergeben, und bietet damit einen tiefen Einblick in die strategischen Anpassungen, die Unternehmen vornehmen müssen.

Im Zentrum des Vortrags stehen die drei Säulen von VIDA: E-Invoicing, digitale Berichtsanforderungen und die einheitliche Mehrwertsteuerregistrierung. Casseus beschreibt die verpflichtende Einführung elektronischer Rechnungsstellung für innergemeinschaftliche Transaktionen ab 2030 und die Harmonisierung bestehender nationaler Modelle bis 2035. Er erläutert das Konzept der Continuous Transaction Controls (CTC), das E-Invoicing und DRR kombiniert, und hebt die Bedeutung der Automatisierung von AR- und AP-Prozessen hervor. Die Automatisierung wird als Schlüssel zur Einhaltung der VIDA-Anforderungen und zur Effizienzsteigerung betrachtet. Casseus empfiehlt Unternehmen, sich frühzeitig auf die VIDA-Mandate vorzubereiten, um regulatorische Risiken zu minimieren und Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Es ist besser, bereit zu sein, als sich erst vorzubereiten. Unternehmen müssen sich jetzt anpassen und vorbereiten, um nicht in eine schwierige Lage zu geraten, wenn die neuen Regelungen in Kraft treten. – Hertz Casseus

VIDA basiert auf den drei Säulen: E-Rechnungsstellung und digitale Meldepflichten, einheitliche Mehrwertsteuerregistrierung innerhalb der Union und die Mehrwertsteuerbehandlung der Plattformökonomie. Diese Maßnahmen zielen auf die Modernisierung und Harmonisierung der Mehrwertsteuerberichterstattung ab. – Hertz Casseus

Automatisierung ist eine der besten Möglichkeiten, um den Herausforderungen der neuen Regelungen zu begegnen. Sie ermöglicht es, manuelle Aufgaben zu delegieren und die Effizienz zu maximieren, was letztlich auch die Einhaltung der Vorschriften erleichtert. – Hertz Casseus

  • VIDA basiert auf drei Säulen: e-invoicing, digitale Berichtsanforderungen und einheitliche Mehrwertsteuerregistrierung.
  • Ab 2030 wird die elektronische Rechnungsstellung für grenzüberschreitende Transaktionen innerhalb der EU verpflichtend.
  • Automatisierung von AR/AP-Prozessen ist entscheidend, um die Einhaltung von VIDA zu gewährleisten und Effizienz zu steigern.
  • Die Harmonisierung bestehender nationaler e-invoicing-Modelle mit VIDA ist bis 2035 verpflichtend.
  • Compliance sollte als Chance zur Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung betrachtet werden.

Die Digitalisierung der Mehrwertsteuerprozesse in der EU, wie sie durch die Initiative "VAT in the Digital Age" (VIDA) vorangetrieben wird, stellt Unternehmen vor strategische Herausforderungen und kulturelle Veränderungen. Die verpflichtende Einführung von E-Invoicing und digitalen Berichtsanforderungen bis 2030 zwingt multinationale Unternehmen, ihre Steuerprozesse zu harmonisieren und zu automatisieren. Diese Transformation offenbart ein Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit zur Compliance und der Chance zur Effizienzsteigerung. Unternehmen müssen sich mit der Komplexität nationaler und grenzüberschreitender Vorgaben auseinandersetzen, was strukturelle Widersprüche und Zielkonflikte zwischen bestehenden Systemen und neuen Anforderungen aufdeckt. Die Harmonisierung der Mehrwertsteuerprozesse erfordert eine Verschiebung der Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisationen, da die Finanzabteilungen zunehmend in die Pflicht genommen werden, technologische Lösungen zu implementieren und zu überwachen.

Der Beitrag fordert Unternehmen auf, die Automatisierung von AR- und AP-Prozessen als strategische Priorität zu betrachten, um den regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig operative Effizienz zu erzielen. Die Empfehlung, Compliance als Chance zur Prozessoptimierung zu verstehen, verschiebt die Perspektive von einer reinen Pflichterfüllung hin zu einem proaktiven Ansatz, der Wettbewerbsvorteile sichern kann. Die Integration von E-Invoicing und DRR in die Unternehmensprozesse bietet nicht nur die Möglichkeit, manuelle Fehler zu reduzieren, sondern auch die Transparenz und Effizienz zu steigern. Unternehmen, die frühzeitig handeln, können sich besser an die unterschiedlichen nationalen Mandate anpassen und regulatorische Risiken minimieren. Der kulturelle Wandel hin zu einer digitalisierten Steuerlandschaft erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Compliance-Partnern, die die spezifischen Herausforderungen der Unternehmen verstehen und unterstützen können.

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