Was sind die Hebel für den KI-Einsatz im Record-to-Report-Prozess?

Was sind die Hebel für den KI-Einsatz im Record-to-Report-Prozess?
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
Mitschrift verfügbar
KI transformiert den Record-to-Report-Prozess: Datenqualität, neue Rollen und Automatisierung als Schlüsselthemen für Finance-Manager.

Im Rahmen der Panel-Diskussion auf dem Shift/Finance Automation SUMMIT 2025 beleuchten Experten aus Beratung, Softwareentwicklung und Lösungsanbietern die Hebel für den Einsatz von KI im Record-to-Report-Prozess. Die Diskussion bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Chancen der Automatisierung im Finanzbereich, insbesondere für Head of Accounting in großen Unternehmen und Finance Automation Manager in B2B-SaaS-Organisationen. Die Sprecher:innen diskutieren die Notwendigkeit einer zentralen Datenhaltung und die Einführung neuer Rollen wie Prompt Engineers, um die Effizienz von KI-gestützten Prozessen zu maximieren.

Die Panelisten betonen die Bedeutung von Datenqualität und klar definierten Prozessen als Grundlage für erfolgreiche KI-Projekte. Olga Milcent von Hypatos hebt hervor, dass die Pflege von ERP-Stammdaten und die Vermeidung von Datensilos entscheidend sind. Christian Porten von FloQast sieht die Schaffung spezialisierter Rollen als nachhaltigeren Ansatz zur Implementierung von KI. Manuel König von SIR business consulting empfiehlt einen zweigleisigen Ansatz: kurzfristige Verbesserungen durch KI-Tools und langfristige Datenstrukturierung. Die Diskussion zeigt, dass KI nicht nur Automatisierung ermöglicht, sondern auch die Rollen im Accounting verändert, indem sie Buchhalter von manuellen Aufgaben entlastet und neue Kompetenzen erfordert.

Die wesentliche Herausforderung für Unternehmen ist es, saubere Datengrundlagen zu schaffen, um den KI-Einsatz im Record-to-Report-Prozess effektiv zu gestalten. – Manuel König

Datenqualität ist ein großes Problem. Viele Unternehmen haben nicht aktualisierte Stammdaten, was die Automatisierung behindert. – Olga Milcent

Die Arbeit der Buchhalter wird sich dahingehend verändern, dass sie mehr Zeit für die Prüfung und das Review von Aufgaben haben, während KI die manuellen Tätigkeiten übernimmt. – Christian Porten

  • Datenqualität und zentrale Datenhaltung sind essenziell für den erfolgreichen Einsatz von KI im Record-to-Report-Prozess.
  • KI kann bestehende Lücken in der Datenbasis punktuell schließen, sollte jedoch langfristig durch eine saubere Datenstruktur ergänzt werden.
  • Die Einführung von KI erfordert neue Rollen wie Prompt Engineers und Change Manager sowie eine stärkere Prozessübersicht auf Unternehmensebene.
  • Automatisierung durch KI ermöglicht es Buchhaltern, sich stärker auf die Prüfung und Überwachung von Prozessen zu konzentrieren.
  • Unternehmen müssen Change Management priorisieren, um die Akzeptanz und den Erfolg von KI-gestützten Prozessen sicherzustellen.

Der Einsatz von KI im Record-to-Report-Prozess stellt für Unternehmen eine strategische Notwendigkeit dar, um den steigenden Anforderungen an Datenqualität und Automatisierung gerecht zu werden. Diese Entwicklung offenbart jedoch ein Spannungsfeld zwischen der technologischen Machbarkeit und den kulturellen sowie organisatorischen Barrieren, die den Wandel begleiten. Die Diskussion zeigt, dass Unternehmen oft an traditionellen Strukturen festhalten, während die Einführung von KI neue Rollen und Verantwortlichkeiten erfordert. Die Transformation hin zu KI-gestützten Prozessen bringt eine Verschiebung der Verantwortlichkeiten mit sich, die von Buchhaltern erfordert, sich stärker auf die Überwachung und Analyse zu konzentrieren, während KI-Agenten Routineaufgaben übernehmen. Diese Veränderung wirft Fragen zur Akzeptanz und Anpassungsfähigkeit der Belegschaft auf und macht deutlich, dass technologische Fortschritte allein nicht ausreichen, um den Wandel erfolgreich zu gestalten.

Die Panel-Diskussion liefert wertvolle Impulse für die praktische Umsetzung von KI im Finanzbereich. Sie betont die Notwendigkeit eines umfassenden Change Managements, um die Akzeptanz neuer Technologien zu fördern und die organisatorischen Strukturen entsprechend anzupassen. Unternehmen werden aufgefordert, ihre Prozesse klar zu definieren und die Datenqualität zu priorisieren, um die Potenziale der Automatisierung voll auszuschöpfen. Die Diskussion verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Effizienzsteigerung hin zu einem strategischen Ansatz, der kulturellen Wandel und regulatorische Anforderungen berücksichtigt. Die Empfehlungen der Experten ermutigen Unternehmen, sich aktiv mit den rechtlichen Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen und die Chancen der KI-gestützten Automatisierung zu nutzen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

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