Buchhaltungsprozesse in kurzer Zeit automatisieren und Teams entlasten mit RPA (Robotic Process Automation)

Buchhaltungsprozesse in kurzer Zeit automatisieren und Teams entlasten mit RPA (Robotic Process Automation)
Mitschnitt-Länge: 50 Minuten
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RPA automatisiert Buchhaltungsprozesse, steigert Effizienz und entlastet Teams. Praxisnahe Einblicke in schnelle Implementierung.

Stephanie Koch, Business Analystin und Managerin bei Macros Reply, beleuchtet im Rahmen des Shift/Finance Purchase-to-Pay FORUM 2023 die Rolle von Robotic Process Automation (RPA) als Brückentechnologie zur Automatisierung von Buchhaltungsprozessen. Der Vortrag bietet praxisnahe Einblicke in die Integration von RPA in bestehende Systeme, um Effizienzsteigerungen zu erzielen und Teams von repetitiven Aufgaben zu entlasten. Besonderes Augenmerk liegt auf der schnellen Implementierung von RPA, die oft innerhalb weniger Wochen möglich ist, und der Fähigkeit, ohne klassische Backend-Schnittstellen zu arbeiten. Koch beschreibt RPA als flexible Lösung, die sowohl als Übergangstechnologie als auch als Bestandteil einer langfristigen Automatisierungsstrategie fungieren kann.


Im Vortrag werden zentrale Methoden wie Process Mining und Task Mining hervorgehoben, die zur Identifikation geeigneter Use Cases beitragen. Koch erläutert, dass RPA-Bots menschliche Klickwege imitieren und Aufgaben wie das Auslesen von Rechnungen oder die Datenübertragung in ERP-Systeme automatisieren können. Sie betont die Effizienzgewinne, die durch RPA erzielt werden, und verweist auf Studien, die zeigen, dass bis zu 50 Prozent der Buchhaltungsprozesse automatisierbar sind. Die Diskussion umfasst auch die Integration von KI in RPA-Prozesse, um die Automatisierungsquote weiter zu erhöhen. Koch empfiehlt Workshops zur Akzeptanzförderung und zur Entwicklung von Automatisierungskompetenzen direkt in den Fachabteilungen.

RPA ist nicht das Allheilmittel, aber eine Brückentechnologie, die schnell umsetzbar ist und Prozesse effizient verknüpfen kann. – Stephanie Koch


Ein Bot arbeitet wie ein Werkstudent: Er imitiert Klickwege und kann Aufgaben übernehmen, die sonst manuell erledigt werden müssten. – Stephanie Koch


Fast jeder Prozess ist automatisierbar, und RPA kann helfen, standardisierte Aufgaben zu übernehmen und so die Effizienz zu steigern. – Stephanie Koch

  • RPA ist eine Brückentechnologie, die schnell implementiert werden kann, um Prozesse zu automatisieren und Legacy-Systeme zu integrieren.
  • 50 % der Buchhaltungsprozesse können laut McKinsey automatisiert werden, was zu einer Effizienzsteigerung und Entlastung der Teams führt.
  • RPA-Bots können ohne Backend-Schnittstellen arbeiten und imitieren menschliche Klickwege, was sie flexibel einsetzbar macht.
  • Die Kombination von RPA mit KI ermöglicht intelligentere Prozesse und eine höhere Automatisierungsquote.
  • Workshops und Technologien wie Process Mining helfen, geeignete Use Cases für RPA zu identifizieren und die Akzeptanz im Team zu fördern.

Robotic Process Automation (RPA) steht im Zentrum der Diskussion um die Automatisierung von Buchhaltungsprozessen und wirft ein Licht auf die strategische Relevanz für mittelständische Unternehmen. Die Technologie adressiert das Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit, Effizienz zu steigern, und der Herausforderung, bestehende Legacy-Systeme zu integrieren. RPA fungiert als Brückentechnologie, die schnelle Implementierung ermöglicht, ohne tiefgreifende IT-Umstrukturierungen zu erfordern. Dies offenbart einen strukturellen Widerspruch: Während Unternehmen kurzfristig auf RPA setzen, um Prozessbrüche zu überbrücken, bleibt die langfristige Integration in die digitale Gesamtstrategie oft unklar. Die Diskussion um RPA verdeutlicht zudem einen Denkfehler in der Wahrnehmung von Automatisierung als Bedrohung für Arbeitsplätze, während sie tatsächlich eine Entlastung überlasteter Teams bietet. Diese Perspektive verschiebt die Verantwortung für die Transformation von der IT-Abteilung hin zu den Fachbereichen, die zunehmend selbst Automatisierungen entwickeln.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er auf die Notwendigkeit einer strategischen Einbettung von RPA in die Unternehmensarchitektur hinweist. Er empfiehlt, RPA nicht als kurzfristige Lösung für veraltete Systeme zu betrachten, sondern als integralen Bestandteil einer nachhaltigen Automatisierungsstrategie. Die vorgestellten Prinzipien, wie die Identifikation geeigneter Use Cases durch Workshops und die Nutzung von Process Mining, bieten konkrete Ansätze zur Effizienzsteigerung. Diese Methoden fördern nicht nur die Akzeptanz im Team, sondern verschieben auch die Perspektive von einer reinen Effizienzsteigerung hin zu einem kulturellen Wandel, der Automatisierungskompetenz in die Fachabteilungen verlagert. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, RPA als Werkzeug zur digitalen Transformation zu nutzen, das sowohl kurzfristige Entlastung als auch langfristigen Wertbeitrag leistet, und betont die Rolle intelligenter Bots, die zunehmend mit KI verzahnt sind.

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