Finance Planning bezeichnet die Prozesskette aus Planung, Budgetierung, Forecast und Management Reporting. Im Kern geht es darum, wie Unternehmen zukunftsgerichtete Finanzinformationen aufbauen, aktualisieren und als Entscheidungsgrundlage nutzen. Die Anforderungen haben sich verschoben: Statische Jahresbudgets reichen in einem volatilen Umfeld nicht mehr aus. Rolling Forecasts, Szenarioplanung und datengetriebene Handlungsempfehlungen rücken in den Vordergrund. KI-gestützte Forecasting-Modelle erlauben schnellere Aktualisierungen mit höherer Granularität, verschieben dabei aber auch die Anforderungen an Datenqualität, Modellgoverning und Finance-Kompetenz. Auf den Shift/Finance Events wird Finance Planning im Kontext moderner FP&A-Plattformen diskutiert: Welche Systemarchitektur ermöglicht belastbare rollierende Planung? Wie werden Szenario-Modelle aufgebaut und validiert? Und wie verändert sich die Rolle von Finance-Teams, wenn Systeme Forecasts eigenständig aktualisieren?
9 Anbieter und 5 Entwicklungen: Welche technologischen Veränderungen BlackLine, OneStream, SAP & Co. zur Closing Automation angekündigt haben und was das für den R2R-Prozess bedeutet.
Agent Manager, FP&A Data Scientist, Digital Twin Guardian: Wie KI neue Rollenprofile im Finance-Team entstehen laesst und welche Kompetenzen heute an Bedeutung gewinnen.
Unternehmen navigieren heute unter Bedingungen, für die Quartalszahlen viel zu grobe Landmarken sind. Hauke Fröhling, CFO der easyFitness Holding, hat beim Finance Automation SUMMIT die Konsequenz präzise benannt: Viele planen, aber nur wenige steuern tatsächlich.
IFRS erhöhen die Anforderungen an Datenqualität, Bewertungslogik und Disclosure — und verändern damit die gesamte Steuerungsarchitektur im Record-to-Report-Prozess.
Nicht mehr der Report steht im Zentrum, sondern die Frage, wie FP&A steuerungsrelevante Entscheidungen vorbereitet.
Wie sich Rechnungswesen und Finance 2026 verändern: Von E-Rechnung über P2P und R2R bis zum Operating Model. Fünf Trends im Überblick.