Digitale Transformation im Accounting eines globalen Großkonzerns am Beispiel des P2P-Prozesses

Digitale Transformation im Accounting eines globalen Großkonzerns am Beispiel des P2P-Prozesses
Mitschnitt-Länge: 40 Minuten
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Optimierung des P2P-Prozesses durch X-Rechnung und zentrales Input-Management für Effizienz und Compliance im Großkonzern.

Özlem Balaman, Chief Consultant bei DB Systel, beleuchtet die digitale Transformation im Accounting eines globalen Großkonzerns anhand des P2P-Prozesses. Der Praxisbericht auf der Shift/Finance Automation Konferenz 2023 bietet detaillierte Einblicke in die Herausforderungen und Lösungen bei der Digitalisierung und Standardisierung von Eingangsrechnungsverarbeitung. Balaman nutzt ihre 15-jährige Erfahrung, um die Implementierung von X-Rechnung und zentralisiertem Input-Management zu erläutern, die eine End-to-End-Automatisierung ermöglichen. Der Beitrag richtet sich an Verantwortliche für Finance Automation und IT-Leiter in großen Unternehmen, die Effizienzsteigerung und Compliance im Finanzwesen anstreben.


Im Mittelpunkt steht die Optimierung des P2P-Prozesses durch zentrale Eingangsrechnungsverarbeitung und die Nutzung von X-Rechnung. Balaman beschreibt den idealtypischen Prozess von der Bedarfsmeldung bis zur Zahlung und hebt die Bedeutung der Integration aller Prozessschritte hervor. Sie betont, dass ein zentrales Input-Management die Komplexität reduziert und die Effizienz steigert, indem es alle Rechnungseingänge digitalisiert und klassifiziert. Die Nutzung von COVAX und SAP wird als technologische Grundlage genannt. Balaman empfiehlt, Automatisierung prozessorientiert und end-to-end auszurichten, um Silos aufzubrechen und Innovation zu fördern. Das Wertschöpfungsnetzwerk Finance bei DB Systel dient als Beispiel für erfolgreiche bereichsübergreifende Zusammenarbeit.

Die Digitaltransformation und Prozessautomatisierung sollten immer end-to-end gedacht werden, nicht in isolierten Funktionsbereichen. – Özlem Balaman


Ein zentrales Inputmanagement ermöglicht es, verschiedenste Informationseingänge in ein einheitliches Format zu bringen und so die Veränderung bei den Formaten effizient zu managen. – Özlem Balaman


Ein Wertschöpfungsnetzwerk, das Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen einbindet, fördert die Prozessoptimierung und den Austausch von Kompetenzen entlang des gesamten Finanzprozesses. – Özlem Balaman

  • Zentralisiertes Input-Management reduziert die Komplexität und erhöht die Effizienz bei der Verarbeitung von Eingangsrechnungen.
  • Die Einführung von X-Rechnung ermöglicht eine standardisierte und gesetzeskonforme Rechnungsverarbeitung.
  • End-to-End-Prozessautomatisierung im P2P-Prozess erfordert die Integration von Bestelldaten, Rechnungsdaten und Wareneingangsdaten.
  • Ein Wertschöpfungsnetzwerk fördert die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und unterstützt die Prozessoptimierung.
  • Technologische Fortschritte sollten mit Bedacht implementiert werden, um Mitarbeiter nicht zu überfordern und langfristige Akzeptanz zu sichern.

Die digitale Transformation im Accounting globaler Großkonzerne, insbesondere im P2P-Prozess, ist von strategischer Bedeutung, da sie die Effizienz und Compliance in komplexen Systemlandschaften sicherstellen soll. Ein zentrales Spannungsfeld liegt in der Harmonisierung von Prozessen und Systemen innerhalb dynamischer Konzernstrukturen, die durch häufige Umstrukturierungen und eine heterogene Lieferantenbasis geprägt sind. Die Einführung der X-Rechnung und die damit verbundene Standardisierung der Eingangsrechnungsverarbeitung offenbaren strukturelle Widersprüche zwischen der Notwendigkeit zur Digitalisierung und den praktischen Herausforderungen der Implementierung. Diese Transformation erfordert ein Umdenken von der reinen Digitalisierung hin zu einer grundlegenden Neugestaltung von Geschäftsmodellen, um die Potenziale der Automatisierung voll auszuschöpfen. Verantwortungsverschiebungen und Veränderungsbarrieren, wie die Anpassung der Lieferanten an neue gesetzliche Vorgaben, verdeutlichen die Komplexität dieses Prozesses.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er die Bedeutung eines zentralisierten Input-Managements und eines end-to-end gedachten Automatisierungsansatzes betont. Die Empfehlungen zielen darauf ab, Silos aufzubrechen und eine bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu fördern, um Innovationen voranzutreiben und die Effizienz zu steigern. Die Integration von Bestelldaten, Wareneingang und Rechnungsprüfung in einem harmonisierten Prozessrahmen verschiebt die Perspektive von isolierten Funktionssilos hin zu einer ganzheitlichen Prozessoptimierung. Für die Zielgruppe bedeutet dies, dass die Konzentration auf das Kerngeschäft durch die Freisetzung administrativer Ressourcen gestärkt wird, während gleichzeitig die kulturelle Bereitschaft zur Anpassung an neue Technologien gefördert wird. Die strategische Ausrichtung auf Standardisierung und agile Organisationsstrukturen unterstützt nicht nur die operative Praxis, sondern auch den kulturellen Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Unternehmenskultur.

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