Digitalisierung und das Finance Operating Model - was sich verändert!

Digitalisierung und das Finance Operating Model - was sich verändert!
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Wie digitale Zwillinge, standardisierte Prozesse und zentrale Datenplattformen das Finance Operating Model in Immobilien transformieren.

Digitale Plattformstrategien und datenbasierte Geschäftsmodelle verändern die Finanzprozesse in Immobilienunternehmen grundlegend. Im Mittelpunkt steht die konsequente Integration von Building Information Modeling, digitalen Zwillingen und standardisierten Abläufen, die eine durchgängige Steuerung von Planung, Bau und Betrieb ermöglichen. Die Perspektive eines CFOs, der sowohl Restrukturierungserfahrung als auch operative Verantwortung in einem technologiegetriebenen Immobilienunternehmen vereint, bietet einen praxisnahen Zugang zu den Herausforderungen und Lösungsansätzen bei der Transformation des Finance Operating Models. Die Verbindung von technischer Gebäudeausstattung, digitaler Steuerungssoftware und zentraler Datenbasis schafft die Grundlage für automatisiertes Reporting, transparente Compliance und neue Monetarisierungsoptionen.

Der Beitrag zeigt, wie durch die Auflösung von Datensilos, die Einführung einheitlicher digitaler Tools wie Catenda, Dalux und BOB-i sowie die Standardisierung von Prozessen ein skalierbares, datengetriebenes Finance Operating Model entsteht. Die Nutzung von Sensorik und KI-gestützten Auswertungen ermöglicht eine kontinuierliche Optimierung des Gebäudebetriebs und die Erfüllung regulatorischer Anforderungen. Investoren und Mieter profitieren von niedrigen Kosten, hoher Transparenz und Echtzeit-Reporting. Die Plattformstrategie eröffnet zusätzliche Geschäftsfelder wie Energiemanagement und Consulting, während die Integration externer Partner über zentrale Schnittstellen neue Wertschöpfungspotenziale erschließt. Die Erfahrungen aus der Restrukturierung und dem Aufbau digitaler Strukturen verdeutlichen, wie Digitalisierung im Finanzbereich zur Skalierung und nachhaltigen Transformation im Immobiliensektor beiträgt.

Wir haben Finance-Prozesse nicht nur digitalisiert, um effizienter oder compliant zu sein, sondern um daraus neue Services und Geschäftsmodelle zu entwickeln, die echten Mehrwert schaffen.
— Christian Obladen

Das digitale Modell von BOB ermöglicht uns, Immobilien wie ein Produkt zu skalieren: standardisierte Prozesse, zentrale Datenbasis, Echtzeitsteuerung – und damit einen Wettbewerbsvorteil selbst in der Krise.
— Christian Obladen

Unsere Plattform zwingt alle Beteiligten auf eine gemeinsame Daten- und Prozessbasis – wer nicht bereit ist, diesen Standard mitzugehen, arbeitet nicht mit uns zusammen.
— Christian Obladen

  • Das digitale Finance Operating Model ermöglicht die Integration von Building Information Modeling, digitalem Zwilling und standardisierten Prozessen für skalierbare Immobilienprojekte.

  • Die Auflösung von Datensilos und die Einführung einheitlicher digitaler Tools schaffen Transparenz, Automatisierung und Echtzeit-Reporting für Investoren, Mieter und Banken.
  • Die Kombination aus technischer Gebäudeausstattung (z.B. eigens entwickelte Wärmepumpe, PV-Anlage, Sensorik) und digitaler Steuerungssoftware ermöglicht eine kontinuierliche Optimierung und Monetarisierung von Services.
  • Das standardisierte, datengetriebene Modell reduziert Investitions- und Betriebskosten, steigert die Attraktivität für Investoren und Mieter und erfüllt regulatorische Anforderungen wie ESG und EU-Taxonomie.
  • Die Plattformstrategie ermöglicht die Erweiterung um zusätzliche digitale Services (z.B. Energiemanagement, Helpdesk, Consulting) und eröffnet neue Geschäftsmodelle im Immobiliensektor.

Digitale Plattformmodelle im Finanzbereich von Immobilienunternehmen markieren einen Paradigmenwechsel, der weit über Prozessautomatisierung hinausgeht. Im Zentrum steht die Auflösung traditioneller Silostrukturen und die konsequente Standardisierung von Daten, Prozessen und Verantwortlichkeiten. CFOs und Digitalisierungsverantwortliche stehen vor der Herausforderung, nicht nur technische Lösungen zu implementieren, sondern auch kulturelle und strukturelle Barrieren zu adressieren. Die Integration von Building Information Modeling, digitalem Zwilling und automatisiertem Reporting macht deutlich, wie stark die klassische Trennung zwischen technischer Gebäudeausstattung, operativem Betrieb und finanzieller Steuerung an Relevanz verliert. Das eigentliche Spannungsfeld entsteht durch die Verschiebung von Verantwortlichkeiten: Finanzfunktionen werden zum Treiber neuer Geschäftsmodelle, während operative Einheiten stärker in datenbasierte Steuerungsprozesse eingebunden werden. Die zentrale Frage bleibt, wie sich Skalierbarkeit, Compliance und Innovationsfähigkeit in einem hochregulierten, fragmentierten Marktumfeld vereinen lassen.

Der Beitrag fordert dazu auf, Digitalisierung im Finance Operating Model als strategischen Hebel für Wertschöpfung und Differenzierung zu begreifen. Die konsequente Standardisierung und Integration schafft nicht nur operative Effizienz, sondern eröffnet neue Monetarisierungsoptionen und stärkt die Position gegenüber Investoren und Mietern. Entscheidend ist der Mut, etablierte Rollenmuster und Verantwortungsbereiche zu hinterfragen und die Finanzfunktion als Plattform für datengetriebene Services zu positionieren. Die vorgestellten Prinzipien – zentrale Datenbasis, Echtzeittransparenz, klare Schnittstellen und die Öffnung für externe Partner – liefern konkrete Reflexionsimpulse für die Weiterentwicklung des eigenen Operating Models. CFOs erhalten damit einen Handlungsrahmen, um die Transformation nicht als IT-Projekt, sondern als unternehmensweite Führungsaufgabe zu gestalten und den kulturellen Wandel aktiv zu steuern.

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