Ganzheitlicher End-to-End Purchase-2-Pay-Prozess beim größten Parkraum-Manager Deutschlands

Ganzheitlicher End-to-End Purchase-2-Pay-Prozess beim größten Parkraum-Manager Deutschlands
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Optimierung des Purchase-to-Pay-Prozesses bei APCOA: Digitalisierung und Automatisierung steigern Effizienz und reduzieren manuelle Aufwände.

Florian Müller und Christian Richter beleuchten die Optimierung des Purchase-to-Pay-Prozesses bei APCOA PARKING Deutschland. Im Rahmen eines Praxisberichts wird die Digitalisierung und Automatisierung von Einkaufs- und Rechnungsprozessen in einem der größten Parkraum-Management-Unternehmen Europas thematisiert. Der Beitrag fokussiert auf die Integration von Einkauf und Rechnungswesen durch den Einsatz digitaler Systeme und standardisierter Formate. Die Sprecher bieten eine detaillierte Einsicht in die Herausforderungen und Lösungen, die mit der Implementierung eines cloudbasierten Einkaufssystems verbunden sind, und zeigen, wie eine enge Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Buchhaltung die Effizienz steigern kann.


Im Mittelpunkt steht die Einführung eines integrierten Invoice-Processing-Moduls, das Systembrüche eliminiert und die Automatisierung von Rechnungen durch standardisierte Daten fördert. Die Diskussion hebt hervor, dass katalogbasierte Bestellungen die Effizienz erhöhen und die Anzahl von Rechnungen ohne Bestellbezug reduzieren. Müller und Richter betonen die Bedeutung eines iterativen Ansatzes, beginnend mit den wichtigsten Lieferanten, um den Automatisierungsgrad schrittweise zu erhöhen. Die Nutzung von XML-Rechnungen und PDF-Formaten wird als Schlüssel zur Reduzierung manueller Eingriffe identifiziert. Der Austausch von Wissen zwischen Abteilungen und die Nutzung von Spend Analytics zur Analyse der Maverick-Buying-Quote sind weitere zentrale Themen, die zur Prozessoptimierung beitragen.

Wir haben uns im Jahr 2012 dazu entschlossen, den Einkauf zu digitalisieren und ein Einkaufssystem anzuschaffen, mit dem Ziel eines Rollouts in die Länder. – Florian Müller


Wir haben heute mit Onventis die Möglichkeit, ein integriertes Invoice-Processing-Modul in unser Einkaufssystem einzubinden. Somit ist ein großer Painpoint der Systembruch abgestellt. – Florian Müller


Das wichtigste ist, seine Prozesse im Einkauf, seiner Lieferanten und in der Buchhaltung zu kennen, und dafür muss man Knowledge austauschen zwischen den Abteilungen. – Florian Müller


Technologie ist wichtig, aber eigentlich viel wichtiger ist das systematische Projektmanagement. – Christian Richter


Wir können Rechnungen bearbeiten und abgleichen mit Rechnungen, die aus vorgelagerten Systemen kommen. Das heißt, es ist ganzheitlich zu betrachten. – Christian Richter

  • Ein integriertes Invoice-Processing-Modul eliminiert Systembrüche und verbessert den End-to-End-Prozess.
  • Die Automatisierung von Rechnungen erfordert standardisierte Daten und eine enge Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Buchhaltung.
  • Katalogbasierte Bestellungen erhöhen die Effizienz und reduzieren die Anzahl von Rechnungen ohne Bestellbezug.
  • Die Einführung von XML-Rechnungen und PDF-Formaten ermöglicht eine höhere Automatisierung und reduziert manuelle Eingriffe.
  • Ein iterativer Ansatz, beginnend mit den wichtigsten Lieferanten, erleichtert die schrittweise Optimierung des Purchase-to-Pay-Prozesses.

Die Digitalisierung des End-to-End Purchase-to-Pay-Prozesses bei APCOA PARKING Deutschland beleuchtet die strategische Relevanz der Automatisierung in der Parkraumverwaltung. Im Spannungsfeld zwischen traditioneller Buchhaltung und modernen Einkaufsprozessen offenbart sich ein struktureller Widerspruch: Während die Digitalisierung Effizienzgewinne verspricht, bleibt die vollständige Automatisierung aufgrund von Systembrüchen und mangelnder Veränderungsbereitschaft der Buchhaltung eine Herausforderung. Die kulturelle Transformation hin zu einem integrierten Prozessdenken wird durch die enge Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Buchhaltung gefördert, wobei die Einführung standardisierter Formate und die Nutzung digitaler Systeme zentrale Hebel darstellen. Der Beitrag thematisiert die Notwendigkeit, bestehende Prozesse kritisch zu hinterfragen und die Verantwortlichkeiten zwischen den Abteilungen neu zu justieren, um die Potenziale der Digitalisierung voll auszuschöpfen.


Aus dem Beitrag ergeben sich klare Prinzipien für die Zielgruppe: Ein iterativer Ansatz, der mit den wichtigsten Lieferanten beginnt, ermöglicht eine schrittweise Optimierung und reduziert Komplexität. Die modulare Nutzung von Systemen wie Onventis zeigt, dass eine ganzheitliche End-to-End-Betrachtung entscheidend für nachhaltige Prozessverbesserungen ist. Der Beitrag fordert Einkaufs- und Buchhaltungsleiter auf, die Synergien zwischen ihren Abteilungen zu erkennen und zu nutzen, um die Maverick-Buying-Quote zu senken und die Automatisierung voranzutreiben. Durch die gezielte Analyse digitaler Daten können Unternehmen ihre operativen Praktiken an strategische Ziele anpassen und einen kulturellen Wandel hin zu mehr Effizienz und Transparenz initiieren.

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