Christian Brestrich beleuchtet in seinem Vortrag die Herausforderungen und Entwicklungen des elektronischen Rechnungsaustauschs im B2B- und öffentlichen Sektor. Der Fokus liegt auf den rechtlichen Anforderungen und der Implementierung strukturierter Datenformate wie XRechnung. Der Beitrag bietet eine detaillierte Analyse der unterschiedlichen gesetzlichen Vorgaben und zeigt auf, wie Unternehmen ihre Verfahrensdokumentation praxisgerecht gestalten können. Die Perspektive richtet sich an Leiter:innen des Rechnungswesens und IT-Verantwortliche, die sich mit der Optimierung von Rechnungsprozessen auseinandersetzen.
Brestrich erklärt, dass elektronische Rechnungen rechtlich unterschiedlich definiert sind, was Unternehmen vor Herausforderungen stellt. Während das Umsatzsteuergesetz PDFs per E-Mail akzeptiert, fordern andere Gesetze strukturierte Formate wie XML. Unternehmen sollten daher Multikanal-Fakturierungssoftware nutzen, um sowohl PDFs als auch strukturierte Datenformate zu unterstützen. Zudem betont Brestrich die Bedeutung einer Verfahrensdokumentation, die den realen Prozessen entspricht, um Compliance sicherzustellen. Er sieht die Digitalisierung des gesamten Prozesses von der Bestellung bis zur Rechnung als notwendig an, um Automatisierungspotenziale voll auszuschöpfen. Methoden wie Purchase to Pay und Procure to Pay werden als Lösungsansätze vorgestellt.
