Exploring eInvoicing as a means to achieving high invoice processing efficiency

Exploring eInvoicing as a means to achieving high invoice processing efficiency

Optimieren Sie die Rechnungsverarbeitung durch eInvoicing: Strategien zur Lieferantenaktivierung und End-to-End-Prozessintegration.

Tim Marshall, Experte und Solution Architect bei exceleratedS2P, beleuchtet in seinem Vortrag die Optimierung der Rechnungsverarbeitung in multinationalen Unternehmen durch den Einsatz von e-invoicing. Der Beitrag bietet eine tiefgehende Analyse der Herausforderungen und Chancen, die sich aus der internationalen Heterogenität von Standards und der Notwendigkeit einer nachhaltigen Lieferantenintegration ergeben. Besonders hervorzuheben ist die Betrachtung der Skalierbarkeit und Reichweite von e-invoicing-Kanälen sowie die Diskussion über die Interoperabilität zwischen verschiedenen Netzwerken.


Im Zentrum stehen die Strategien zur Lieferantenaktivierung und die End-to-End-Optimierung des Purchase-to-Pay-Prozesses. Marshall empfiehlt eine Kombination aus Anreiz- und Sanktionsmechanismen, um die Akzeptanz von e-invoicing zu fördern. Er betont die Bedeutung einer zentralen Plattform zur Vereinfachung der Lieferantenkommunikation und Integration. Zudem wird die Rolle von PDF-Rechnungen als Übergangslösung diskutiert, um die Umstellung auf elektronische Kanäle zu erleichtern. Abschließend gibt Marshall Einblicke in Benchmarks für Effizienzgewinne und die Herausforderungen der internationalen Standardisierung, wobei er flexible Strategien für unterschiedliche regionale Anforderungen empfiehlt.

E-invoicing ist nicht nur eine technologische Umstellung, sondern erfordert eine durchdachte Strategie zur Einbindung der Lieferanten. – Tim Marshall


Die Idee, dass ein einziger Ansatz für alle passt, ist überholt. Wir müssen Prozesse an Kategorien und Lieferanten anpassen. – Tim Marshall


Selbst die besten E-Invoicing-Programme benötigen mindestens zwei Jahre, um eine optimale Akzeptanz zu erreichen. – Tim Marshall

  • Die erfolgreiche Implementierung von e-invoicing erfordert eine langfristige Lieferantenaktivierungsstrategie, die sowohl Anreize als auch Sanktionen umfasst.
  • Die Integration von PDF-Technologie in e-invoicing-Kanäle kann als Übergangslösung dienen, um die Akzeptanz zu erhöhen und Prozesse zu vereinfachen.
  • Eine End-to-End-Betrachtung des P2P-Prozesses ist entscheidend, um Effizienz und Compliance in der Rechnungsverarbeitung sicherzustellen.
  • Die Standardisierung von e-invoicing ist global begrenzt, und Unternehmen müssen flexible Strategien für unterschiedliche regionale Anforderungen entwickeln.
  • Ein gut gestalteter Prozess für Lieferantenkommunikation und -integration ist entscheidend, um die Akzeptanz von e-invoicing zu fördern.

Die Optimierung der Rechnungsverarbeitung in multinationalen Unternehmen durch eInvoicing ist von strategischer Relevanz, da sie Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen verspricht. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen der globalen Standardisierung und die Notwendigkeit flexibler Strategien, um regionale Unterschiede zu überwinden. Ein zentrales Spannungsfeld liegt in der Interoperabilität zwischen verschiedenen Netzwerken, die durch unterschiedliche regulatorische Anforderungen und Validierungsregeln erschwert wird. Diese Komplexität führt zu einer Verantwortungsverschiebung, bei der Unternehmen gezwungen sind, mehrere parallele Systeme zu betreiben, was die IT-Landschaft verkompliziert und die Kosten erhöht. Der Vortrag macht deutlich, dass die Integration von Lieferanten ein entscheidender Erfolgsfaktor ist, der oft vernachlässigt wird. Die Herausforderung besteht darin, Anreize und Sanktionen so zu gestalten, dass sie die Akzeptanz von eInvoicing fördern, ohne die Lieferantenbeziehung zu belasten.


Der Beitrag liefert handlungsrelevante Impulse, indem er die Bedeutung einer konsolidierten Lieferantenkommunikation und -integration hervorhebt. Die Empfehlung, Self-Service-Funktionen für Lieferanten zu etablieren, zielt darauf ab, die Prozessgenauigkeit zu erhöhen und Rückfragen zu reduzieren. Dies verschiebt die Perspektive von einer rein technischen Implementierung hin zu einer ganzheitlichen Prozessbetrachtung, die auch kulturelle und organisatorische Aspekte berücksichtigt. Der Vortrag fordert die Zielgruppe auf, die Automatisierung differenziert nach Kategorien und Lieferanten zu gestalten, um die Flexibilität zu erhöhen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Diese Reflexionen tragen zur Weiterentwicklung des Themas bei, indem sie die Notwendigkeit eines kulturellen Wandels in der Einkaufsorganisation betonen, der über die reine Prozessoptimierung hinausgeht und eine strategische Neuausrichtung erfordert.

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