Update: Auf dem Weg zur E-Rechnungspflicht 2025 - Aktueller Status & Anforderungen mit Christian Brestrich (Juli 2024)

Update: Auf dem Weg zur E-Rechnungspflicht 2025 - Aktueller Status & Anforderungen mit Christian Brestrich (Juli 2024)
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
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E-Rechnungspflicht 2025: Anforderungen, Formate und steuerliche Konsequenzen für mittelständische Unternehmen im B2B-Bereich.

Im Rahmen eines Shift/Finance Webinars bietet Christian Brestrich, Geschäftsführer der B&L Management Consulting GmbH, einen tiefgehenden Einblick in die bevorstehende E-Rechnungspflicht ab 2025. Der Workshop richtet sich an CFOs, Finanzleiter sowie IT-Leiter und Prozessmanager mittelständischer Unternehmen im B2B-Bereich. Brestrich beleuchtet die gesetzlichen Anforderungen, die technischen Formate X-Rechnung und ZUGFeRD sowie die steuerlichen Konsequenzen bei Nichtbeachtung. Besonders hervorzuheben ist seine kritische Betrachtung der aktuellen Regelungen und die Dringlichkeit, sich auf die Umstellung vorzubereiten.


Der Workshop vermittelt praxisnahe Erkenntnisse zur Umsetzung der E-Rechnungspflicht. Ab dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in der Lage sein, X-Rechnung oder ZUGFeRD zu empfangen, wobei die maschinelle Auswertbarkeit im Vordergrund steht. Brestrich betont die Notwendigkeit sicherer Übertragungswege und empfiehlt Portallösungen als Alternative zu unsicheren E-Mail-Übertragungen. Die steuerlichen Implikationen sind erheblich: Ab 2027 berechtigen nur noch strukturierte elektronische Rechnungen zum Vorsteuerabzug. Der Workshop bietet konkrete Handlungsempfehlungen zur Integration der neuen Formate in bestehende Prozesse und hebt die Herausforderungen für kleine und mittelständische Unternehmen hervor.

Die E-Rechnung ist ein strukturierter elektronischer Datensatz. PDF und Papier sind zukünftig nur noch als sonstige Rechnungen zulässig. – Christian Brestrich


Ab 1.1.2025 müssen Unternehmen in der Lage sein, X-Rechnungen oder Zugpferd-Formate zu empfangen. Der Zeitplan ist sportlich, aber notwendig. – Christian Brestrich


Ohne rechtliche Verpflichtung wäre die E-Rechnung nie in Schwung gekommen. Die Konsequenzen im steuerlichen Umfeld sind erheblich, insbesondere beim Vorsteuerabzug. – Christian Brestrich

  • Ab dem 1.1.2025 müssen Unternehmen in der Lage sein, X-Rechnung oder Zugpferd zu empfangen.
  • Ab 2027 werden PDF- oder Papierrechnungen nicht mehr zum Vorsteuerabzug berechtigen.
  • Die Lesbarkeit einer E-Rechnung bezieht sich zukünftig auf die maschinelle Auswertbarkeit, nicht mehr auf ein Sicht-PDF.
  • Kleinbetragsrechnungen unter 250 Euro sowie B2C-Transaktionen sind von der E-Rechnungspflicht ausgenommen.
  • Sichere Übertragungswege wie Portallösungen werden empfohlen, da E-Mails keine ausreichende Sicherheit bieten.

Die bevorstehende E-Rechnungspflicht ab 2025 stellt für mittelständische Unternehmen eine strategische Herausforderung dar, die weit über technische Anpassungen hinausgeht. Im Kern geht es um die Transformation von Rechnungsprozessen, die bislang stark papierbasiert sind, hin zu einer vollständig digitalen Abwicklung. Diese Umstellung offenbart ein Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit zur Compliance und der kulturellen Trägheit in Unternehmen, die sich oft nur widerwillig von etablierten Prozessen lösen. Die Einführung der E-Rechnungspflicht zwingt Unternehmen, sich mit strukturellen Widersprüchen auseinanderzusetzen: Während die Digitalisierung Effizienzgewinne verspricht, erfordert sie gleichzeitig Investitionen in neue Technologien und die Überwindung interner Widerstände. Der Beitrag beleuchtet die Verantwortung der Führungskräfte, die nicht nur technische Lösungen implementieren, sondern auch die Akzeptanz in den Teams fördern müssen, um die Transformation erfolgreich zu gestalten.


Aus dem Beitrag lassen sich klare Handlungsprinzipien ableiten, die für die Zielgruppe von CFOs und IT-Leitern von entscheidender Bedeutung sind. Die Notwendigkeit, frühzeitig mit der Implementierung zu beginnen, um bis 2028 compliant zu sein, wird deutlich hervorgehoben. Unternehmen sollten ihre fakturierenden Systeme und Buchhaltungssoftware auf die Unterstützung der neuen Formate prüfen und die Integration in bestehende Prozesse sorgfältig planen. Der Beitrag fordert dazu auf, die Umstellung nicht als rein technische Aufgabe zu betrachten, sondern als Teil eines umfassenden kulturellen Wandels, der die gesamte Organisation betrifft. Die strategische Perspektive verschiebt sich von der bloßen Erfüllung gesetzlicher Vorgaben hin zu einer proaktiven Gestaltung der digitalen Transformation, die langfristig Wettbewerbsvorteile sichern kann. Die Reflexion über diese Prinzipien und die damit verbundenen Herausforderungen unterstützt die Zielgruppe dabei, die E-Rechnungspflicht nicht nur als regulatorische Bürde, sondern als Chance zur Optimierung und Modernisierung ihrer Geschäftsprozesse zu begreifen.

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