Praxisbericht: Weltweiter, digitalisierter Purchase-to-Pay Prozess, der von einem Finanz Portal unterstützt wird

Praxisbericht: Weltweiter, digitalisierter Purchase-to-Pay Prozess, der von einem Finanz Portal unterstützt wird
Mitschnitt-Länge: 30 Minuten
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Digitalisierte P2P-Prozesse steigern Effizienz und Transparenz bei Bosch. Erfahren Sie, wie ein Finanzportal die Zusammenarbeit optimiert.

Alexandra Mesquita, Global Process Owner bei der Robert Bosch GmbH, gibt auf den Shift/HR Talks 2022 einen detaillierten Einblick in die Digitalisierung und Optimierung des globalen Purchase-to-Pay-Prozesses. Der Vortrag fokussiert auf die Herausforderungen und Lösungen bei der Standardisierung und Automatisierung von Prozessen in multinationalen Unternehmen. Besonders hervorgehoben wird die Rolle digitaler Plattformen und eines zentralen Finanzportals, die Transparenz und Effizienz in der Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Buchhaltung erhöhen. Die praxisnahen Erfahrungen von Mesquita bieten wertvolle Einblicke in die Implementierung solcher Systeme in einem komplexen, globalen Umfeld.


Der Vortrag zeigt, wie Bosch seit 2016 den P2P-Prozess durch die Einführung eines zentralen Onboarding-Teams und die Nutzung verschiedener digitaler Kanäle optimiert hat. Ein zentrales Element ist das SupplyOn-Portal, das Lieferanten ermöglicht, Bestellungen zu bestätigen und Rechnungen elektronisch zu erstellen. Trotz der Herausforderungen durch unterschiedliche gesetzliche Anforderungen und Akzeptanzniveaus bei Lieferanten, erreicht Bosch eine Automatisierungsrate von über 90 %. Die enge Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Buchhaltung sowie die kontinuierliche Anpassung an rechtliche Rahmenbedingungen sind entscheidend für den Erfolg des Projekts. Mesquita betont die Bedeutung der Einbindung aller Stakeholder und die Bereitstellung umfassender Informationen für externe Partner, um die Implementierung digitaler Prozesse zu erleichtern.

Der weltweite digitale Purchase-to-Pay-Prozess bei Bosch zeigt, dass die Automatisierung von Rechnungen zu über 90 % ohne manuelle Eingriffe möglich ist, was erhebliche Kosteneinsparungen und eine verbesserte Datenqualität mit sich bringt. – Alexandra Mesquita


Die Einführung eines Finanzportals für Lieferanten hat Transparenz geschaffen, indem es den Lieferanten ermöglicht, den Status ihrer Rechnungen jederzeit einzusehen und strukturiert Anfragen zu stellen. – Alexandra Mesquita


Eine enge Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Buchhaltung ist entscheidend für den Erfolg des Purchase-to-Pay-Prozesses. Ein zentrales Onboarding-Team erleichtert die Kommunikation und Standardisierung mit den Lieferanten. – Alexandra Mesquita

  • Ein standardisierter und digitalisierter Purchase-to-Pay-Prozess erhöht die Automatisierungsrate und reduziert manuelle Eingriffe.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Buchhaltung ist essenziell für die erfolgreiche Implementierung eines Purchase-to-Pay-Prozesses.
  • Ein zentrales Onboarding-Team erleichtert die Integration von Lieferanten in digitale Prozesse.
  • Globale rechtliche Anforderungen und unterschiedliche Akzeptanzniveaus bei Lieferanten stellen Herausforderungen dar, die durch flexible Plattformlösungen adressiert werden können.
  • Ein Finanzportal für Lieferanten schafft Transparenz und reduziert Kommunikationsaufwand durch strukturierte Anfragen und Statusübersichten.

Der digitale Purchase-to-Pay-Prozess, wie er von Alexandra Mesquita vorgestellt wird, ist für multinationale Unternehmen von strategischer Bedeutung, da er die Automatisierung und Standardisierung in globalen Finanzoperationen vorantreibt. Die Herausforderung liegt in der Harmonisierung einer fragmentierten Systemlandschaft und der Anpassung an unterschiedliche rechtliche Rahmenbedingungen. Ein zentrales Spannungsfeld ist die Akzeptanz digitaler Lösungen bei Lieferanten, die sich oft gegen Veränderungen sträuben. Diese Transformation erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Einkauf und Buchhaltung, um Silos aufzubrechen und Prozesse effizienter zu gestalten. Der Beitrag verdeutlicht, dass die Digitalisierung nicht nur eine technische, sondern auch eine kulturelle Herausforderung darstellt, die bestehende Verantwortungsstrukturen infrage stellt und neue Denkmodelle erfordert.


Der Vortrag liefert wertvolle Impulse für die Praxis, indem er aufzeigt, wie durch die Einführung eines zentralen Finanzportals Transparenz und Effizienz gesteigert werden können. Die Empfehlungen betonen die Bedeutung eines integrativen Ansatzes, bei dem alle relevanten Stakeholder von Anfang an eingebunden werden. Dies fördert nicht nur die Akzeptanz, sondern ermöglicht auch eine kontinuierliche Verbesserung der Prozesse. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, über bestehende Strukturen hinauszudenken und die Digitalisierung als Chance für einen kulturellen Wandel zu begreifen, der langfristig zu Kosteneinsparungen und einer verbesserten Datenqualität führt. Die Verbindung von operativer Praxis mit strategischen Zielen und kulturellem Wandel wird als Schlüssel zur erfolgreichen Implementierung digitaler P2P-Prozesse hervorgehoben.

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