Webinar: In 5 Schritten zum digitalen Rechnungsversand

Webinar: In 5 Schritten zum digitalen Rechnungsversand
Mitschnitt-Länge: 60 Minuten
Präsentationsunterlagen verfügbar
Mitschrift verfügbar

Optimierung des digitalen Rechnungsversands: Fünf Schritte zur Auswahl passender Lösungen und Erfüllung rechtlicher Anforderungen.

Das Webinar bietet einen strukturierten Leitfaden zur Optimierung des digitalen Rechnungsversands in mittelständischen Unternehmen und der öffentlichen Hand. Christian Brestrich und Reinhard Wild präsentieren einen praxisnahen Ansatz, der in fünf Schritten die Auswahl der passenden Lösung, die Erfüllung rechtlicher Anforderungen und die effiziente Prozessgestaltung adressiert. Der Workshop zeichnet sich durch seine detaillierte Betrachtung der Auswahlkriterien für Dienstleister und die Integration von Formaten wie ZUGFeRD und X-Rechnung aus. Die Referenten bieten eine klare Anleitung zur Entscheidung zwischen Eigenentwicklung und Kauf einer Lösung, unter Berücksichtigung technischer und rechtlicher Rahmenbedingungen.


Im Mittelpunkt stehen die Analyse der Ausgangssituation, die Definition realistischer Zielsetzungen und die Auswahl geeigneter Dienstleister. Die Referenten betonen die Bedeutung einer umfassenden Verfahrensdokumentation und die Nutzung standardisierter Schnittstellen, um Implementierungsaufwand und Kosten zu reduzieren. Praktische Beispiele und konkrete Hinweise zur operativen Umsetzung, wie die Nutzung von Checklisten und Bewertungsmatrizen, unterstützen die Teilnehmer bei der Entscheidungsfindung. Die Diskussion umfasst auch die Herausforderungen der Archivierung und IT-Sicherheit, wobei die ISO 27001-Zertifizierung und GOBD-konforme Prozesse als unerlässlich hervorgehoben werden.

Die elektronische Rechnung ist in aller Munde. Gerade jetzt, wo der Bund und Bremen diese ab morgen auch zwingend verlangen. – Evelie Lübeck


Viele denken bei der elektronischen Ausgangsrechnung an PDF per E-Mail. Das ist aber nicht so. Es gibt verschiedene Formate und Schnittstellen, die berücksichtigt werden müssen. – Christian Brestrich


Wenn Sie Selbstlösungen entwickeln, müssen Sie sicherstellen, dass die Rechnungen zu 100 Prozent korrekt sind. Die Gefahr von Fehlern ist erheblich, insbesondere bei rechtlichen Vorgaben. – Christian Brestrich


Die Transparenz im Rechnungsaustausch ist entscheidend. Sie sollten auf Belegebene die Gelegenheit haben, zu prüfen, ob Ihre Rechnung ordentlich zugestellt wurde. – Reinhard Wild

  • Die Definition der eigenen Anforderungen ist der Schlüssel zur Auswahl der passenden Lösung für den digitalen Rechnungsversand.
  • Die Entscheidung zwischen Eigenentwicklung und Kauf einer Lösung sollte auf Basis von rechtlichen und technischen Anforderungen getroffen werden.
  • Dienstleister müssen alle relevanten Versandkanäle und Formate wie ZUGFeRD, X-Rechnung und Papier unterstützen.
  • Eine klare Verfahrensdokumentation ist essenziell, um rechtliche Vorgaben wie GOBD und Umsatzsteuergesetz zu erfüllen.
  • Die Nutzung standardisierter Schnittstellen und Formate reduziert Implementierungsaufwand und Kosten.

Die Digitalisierung des Rechnungsversands ist für mittelständische Unternehmen und den öffentlichen Sektor von strategischer Bedeutung, da sie nicht nur Effizienzgewinne, sondern auch rechtliche Konformität sicherstellt. Im Spannungsfeld zwischen technologischer Innovation und regulatorischen Anforderungen offenbart sich ein zentraler Konflikt: die Entscheidung zwischen Eigenentwicklung und der Nutzung externer Dienstleister. Während Eigenentwicklungen oft mit dem Versprechen größerer Kontrolle und Anpassungsfähigkeit locken, bergen sie das Risiko, an der Komplexität rechtlicher Vorgaben zu scheitern. Die Verantwortung für die Einhaltung von Standards wie GOBD und Umsatzsteuergesetz verschiebt sich auf die Unternehmen, was insbesondere für kleinere Organisationen eine erhebliche Hürde darstellt. Diese strukturellen Widersprüche verdeutlichen die Notwendigkeit, strategische Entscheidungen nicht nur auf technischer, sondern auch auf organisatorischer Ebene zu treffen.


Der Beitrag liefert praxisnahe Empfehlungen, die Unternehmen dazu anregen, ihre strategischen Ziele mit operativen Maßnahmen zu verknüpfen. Die klare Definition von Anforderungen und die Nutzung standardisierter Lösungen werden als Schlüsselprinzipien hervorgehoben, um die Komplexität zu reduzieren und die Implementierung zu beschleunigen. Die Diskussion um die Auswahlkriterien für Dienstleister und die Bedeutung einer strukturierten Bewertungsmatrix verschiebt die Perspektive von einer rein technischen auf eine ganzheitliche Betrachtung, die auch kulturelle Aspekte der digitalen Transformation berücksichtigt. Die Reflexion über die Integration von IT-Sicherheit und die Notwendigkeit transparenter Prozesse fordert Unternehmen auf, nicht nur kurzfristige Effizienzgewinne, sondern auch langfristige strategische Vorteile zu verfolgen. Der Beitrag leistet somit einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Themas, indem er Unternehmen ermutigt, ihre digitale Transformation mit einem klaren Fokus auf rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen zu gestalten.

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