Einführung: Elektronische Rechnungsprozesse - automatisiert & integriert

Einführung: Elektronische Rechnungsprozesse - automatisiert & integriert
Mitschnitt-Länge: 10 Minuten
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Optimieren Sie elektronische Rechnungsprozesse durch Integration von XRechnung und ZUGFeRD in IT-Systeme für maximale Automatisierung.

Christian Brestrich von B&L Management Consulting GmbH beleuchtet in einem praxisnahen Bericht die Optimierung und Automatisierung elektronischer Rechnungsprozesse in mittelständischen Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen. Der Beitrag bietet eine detaillierte Analyse der Integration strukturierter Datenformate wie XRechnung und ZUGFeRD in bestehende IT-Systeme unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Betrachtung des Gesamtprozesses von der Bestellung bis zur Buchung, um maximale Automatisierung zu erreichen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Herausforderungen der unterschiedlichen gesetzlichen Anforderungen werden ebenfalls thematisiert.


Im Zentrum der Diskussion stehen die Methoden und Technologien, die zur Umsetzung elektronischer Rechnungsprozesse eingesetzt werden. Christian Brestrich hebt die Bedeutung von Multikanaleingang hervor und beschreibt die Entwicklung der Rechnungsprozesse anhand einer Reifegradpyramide. Die Integration von OCR-Technologie und die Nutzung von elektronischen Datenaustauschsystemen wie EDI werden als entscheidende Schritte zur Automatisierung genannt. Der Beitrag betont die Notwendigkeit, den gesamten Purchase-to-Pay-Prozess zu optimieren, um die Dunkelbuchung zu ermöglichen. Abschließend werden die Herausforderungen und Unterschiede zwischen Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung im Umgang mit E-Rechnungen diskutiert, wobei die Notwendigkeit einer flexiblen Anpassung an verschiedene Formate und Übertragungswege hervorgehoben wird.

Ein elektronischer Rechnungsprozess muss multikanalfähig sein, um verschiedene Eingangskanäle zu integrieren und einen einheitlichen Prozess zu gewährleisten. – Christian Brestrich


Die maximale Automatisierung im Rechnungswesen erfordert elektronische Bestellungen und den Abgleich mit Rechnungspositionen, um Dunkelbuchungen zu ermöglichen. – Christian Brestrich


Öffentliche Auftraggeber müssen seit April E-Rechnungen in strukturiertem Format annehmen können; Abwarten ist keine Option mehr. – Christian Brestrich

  • Elektronische Rechnungsprozesse erfordern eine Betrachtung des Gesamtprozesses von der Bestellung bis zur Buchung.
  • Multikanaleingang ist entscheidend, um verschiedene Rechnungsformate wie XRechnung, ZUGFeRD und PDF per E-Mail zu integrieren.
  • Maximale Automatisierung, wie Dunkelbuchung, setzt strukturierte Daten und abgestimmte Prozesse voraus.
  • Die gesetzliche Definition elektronischer Rechnungen variiert zwischen Umsatzsteuergesetz und E-Rechnungsgesetz.
  • Öffentliche Auftraggeber müssen seit April 2020 E-Rechnungen in strukturierten Formaten akzeptieren.

Elektronische Rechnungsprozesse sind für mittelständische Unternehmen und öffentliche Verwaltungen von strategischer Bedeutung, da sie die Effizienz und Compliance in der Finanzabwicklung maßgeblich beeinflussen. Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen, die sich aus der Diskrepanz zwischen gesetzlichen Anforderungen und praktischen Umsetzungen ergeben. Ein zentrales Spannungsfeld ist die unterschiedliche Definition elektronischer Rechnungen im Umsatzsteuergesetz und im E-Rechnungsgesetz, was zu Unsicherheiten und einem Flickenteppich an Regelungen führt. Diese strukturellen Widersprüche erschweren die Automatisierung und Integration in bestehende Systeme. Zudem offenbart der Beitrag einen blinden Fleck in der Wahrnehmung vieler Unternehmen, die elektronische Rechnungen lediglich als PDF-Dateien betrachten, ohne den Gesamtprozess von der Bestellung bis zur Buchung zu optimieren. Hier zeigt sich ein kultureller Wandel hin zu einer ganzheitlichen Prozessbetrachtung, der jedoch durch veraltete haushaltsrechtliche Vorschriften und eine unzureichende Nutzung strukturierter Datenformate gebremst wird.


Der Vortrag liefert wertvolle Impulse zur Überwindung dieser Barrieren. Er empfiehlt die frühzeitige Digitalisierung von Papierrechnungen und die Integration von Formaten wie XRechnung und ZUGFeRD, um eine maximale Automatisierung zu erreichen. Dies erfordert eine enge Verzahnung von operativer Praxis und strategischen Zielen, insbesondere durch die Implementierung eines durchgängigen Purchase-to-Pay-Prozesses. Der Beitrag fordert die Zielgruppe auf, über die reine Einführung elektronischer Rechnungen hinauszugehen und den gesamten Beschaffungsprozess zu digitalisieren. Dies verschiebt die Perspektive von einer isolierten Betrachtung hin zu einem umfassenden Ansatz, der sowohl Effizienzsteigerungen als auch kulturellen Wandel fördert. Die vorgestellten Modelle zur Umsetzung, sei es durch In-House-Lösungen oder Dienstleistungspartner, bieten konkrete Handlungsoptionen, um die Transformation erfolgreich zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

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