Fachvortrag Steuern und Recht: E-Rechnung, Mobiles Scannen und GoBD: Chancen nutzen, Steuerrisiken minimieren

Fachvortrag Steuern und Recht: E-Rechnung, Mobiles Scannen und GoBD: Chancen nutzen, Steuerrisiken minimieren
Mitschnitt-Länge: 50 Minuten
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Mitschrift verfügbar

GoBD-konforme Digitalisierung: Nutzen Sie mobiles Scannen und Standards wie XRechnung zur Prozessoptimierung und Einhaltung steuerlicher Vorgaben.

Der Vortrag im Rahmen der Shift/HR Talks 2022 beleuchtet die Digitalisierung steuerlicher Prozesse mit einem Fokus auf GoBD-konforme E-Rechnung und mobiles Scannen. Die Referenten, darunter ein Partner und Steuerberater von Schönberger & Partner, bieten eine tiefgehende Analyse der Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Implementierung von XRechnung und der Nutzung von Standards wie ZUGFeRD ergeben. Der Beitrag zeichnet sich durch seine praxisnahe Herangehensweise aus, indem er konkrete Handlungsempfehlungen für die Einhaltung steuerlicher Vorgaben und die Optimierung von Prozessen in mittelständischen Unternehmen gibt.


Im Mittelpunkt stehen die GoBD-Neufassung von 2019 und deren Auswirkungen auf die Digitalisierung von Belegen. Der Vortrag hebt die Bedeutung der Verfahrensdokumentation hervor und beschreibt, wie Unternehmen durch die Einhaltung der GoBD-Anforderungen ihre Prozesse effizienter gestalten können. Ein zentrales Praxisbeispiel ist das italienische Modell der elektronischen Rechnung, das als Vorbild für die Digitalisierung in anderen Ländern dient. Die Diskussion im Q&A-Teil thematisiert die Notwendigkeit eines ordnungspolitischen Zwangs zur Förderung der Digitalisierung und die Herausforderungen bei der Umsetzung eines europaweiten Industriestandards für E-Rechnung.

Die E-Rechnung ist ein Beschleuniger für die gesamte Financial Supply Chain, wenn sie richtig implementiert wird. – Stefan Groß


Italien zeigt uns, wie ein verpflichtendes E-Rechnungssystem die Digitalisierung vorantreiben kann und welche Vorteile es für Unternehmen bietet. – Stefan Groß


Die GoBD-Neufassung hat Klarheit geschaffen und ermöglicht mobiles Scannen, wenn bestimmte Anforderungen erfüllt sind. – Stefan Groß

  • Die GoBD-Neufassung von 2019 erlaubt mobiles Scannen von Belegen, erfordert jedoch eine dokumentierte Verfahrensdokumentation.
  • Die XRechnung ist ab 27.11.2020 für Rechnungen an die Bundesverwaltung verpflichtend und basiert auf dem EU-Standard EN 16931.
  • Italien dient als Vorbild für eine flächendeckende Einführung eines einheitlichen E-Rechnungsstandards, der sowohl Steuerbetrug reduziert als auch die Digitalisierung fördert.
  • Die elektronische Rechnung ist ein zentraler Prozessbeschleuniger innerhalb der Financial Supply Chain und ermöglicht eine höhere Automatisierung.
  • Die Finanzverwaltung hat mit der GoBD-Neufassung Hürden für die Digitalisierung gesenkt, dennoch müssen Unternehmen steuerrechtliche Anforderungen wie die Verfahrensdokumentation strikt einhalten.

Die Digitalisierung steuerlicher Prozesse im Kontext von GoBD und XRechnung ist für mittelständische Unternehmen von strategischer Bedeutung, da sie nicht nur die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben sicherstellt, sondern auch erhebliche Effizienzgewinne ermöglicht. Der Vortrag beleuchtet die Herausforderungen, die mit der Transformation traditioneller Abläufe in digitale Prozesse einhergehen, und zeigt, dass steuerrechtliche Vorgaben nicht als Hindernis, sondern als Katalysator für Innovation und Prozessoptimierung dienen können. Ein zentraler Konflikt besteht in der Balance zwischen der Notwendigkeit zur Einhaltung komplexer Compliance-Anforderungen und dem Streben nach maximaler Automatisierung und Effizienz. Diese Spannung wird durch die Forderung nach einer umfassenden Verfahrensdokumentation verstärkt, die oft als bürokratische Hürde wahrgenommen wird, jedoch essenziell für die rechtssichere Digitalisierung ist.


Der Vortrag liefert wertvolle Impulse für die praktische Umsetzung der Digitalisierung in Unternehmen, indem er konkrete Handlungsempfehlungen zur Prozessautomatisierung und zur Nutzung von Standards wie ZUGFeRD gibt. Er fordert die Verantwortlichen auf, die Digitalisierung nicht nur als technische Umstellung, sondern als kulturellen Wandel zu begreifen, der eine proaktive Anpassung der Unternehmensprozesse erfordert. Die Diskussion um verpflichtende Standards und die Rolle der Finanzverwaltung als Impulsgeber für die Digitalisierung verschiebt die Perspektive von einer reaktiven zu einer strategischen Herangehensweise. Unternehmen werden ermutigt, die durch die GoBD-Neufassung geschaffenen Möglichkeiten zu nutzen, um ihre Prozesse nachhaltig zu optimieren und sich auf die Zukunft der digitalen Steuerverwaltung vorzubereiten.

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