Im Gespräch mit Alexander Kronemeyer & Benjamin Hillebrandt (easy) zur Disruption im Rechnungswesen durch KI

Im Gespräch mit Alexander Kronemeyer & Benjamin Hillebrandt (easy) zur Disruption im Rechnungswesen durch KI
Mitschnitt-Länge: 10 Minuten
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KI revolutioniert Rechnungswesen: E-Rechnungspflicht 2027, Automatisierung, Dunkelbuchungsquote und Integration in Purchase-to-Pay-Systeme.

In einem Interview im Rahmen der Shift/Finance Interview-Reihe 2025 sprechen Alexander Kronemeyer und Benjamin Hillebrandt von easy software über die disruptiven Entwicklungen im Rechnungswesen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Der Fokus liegt auf der bevorstehenden E-Rechnungspflicht ab 2027 und den damit verbundenen Herausforderungen für mittelständische Unternehmen. Die Gesprächspartner beleuchten, wie KI zur Optimierung elektronischer Rechnungsprozesse beiträgt und welche Rolle offene Schnittstellen dabei spielen. Die Perspektive der Experten bietet Einblicke in die Integration von KI in bestehende Purchase-to-Pay-Systeme und die damit verbundenen Chancen für die Automatisierung und Effizienzsteigerung.


Kronemeyer und Hillebrandt betonen die Bedeutung einer End-to-End-Betrachtung im Purchase-to-Pay-Prozess, um eine vollständige Digitalisierung zu erreichen. Sie erläutern, wie easy software mit der Lösung Easy Invoice den gesamten Rechnungsprozess von der Annahme bis zur Übergabe an Drittsysteme abdeckt. Ein zentrales Thema ist die Erhöhung der Dunkelbuchungsquote durch KI, die präzise Dokumentenerkennung und automatisierte Buchungsvorschläge ermöglicht. Die Offenheit der KI-Integration bietet Unternehmen Flexibilität, erfordert jedoch klare rechtliche Rahmenbedingungen. Die Experten sehen erhebliches Potenzial in der Nutzung von KI, um die Effizienz zu steigern und die Prozesskette abzusichern, was letztlich zu einer höheren Akzeptanz und Vertrauen in automatisierte Systeme führen soll.

Die Pflicht zur E-Rechnung ist ein wesentlicher Verkaufsfaktor, aber viele Unternehmen sind noch nicht bereit, obwohl die gesetzliche Vorgabe erst ab 2027 greift. – Alexander Kronemeyer


Mit KI können wir Dokumente schnell und präzise erkennen und Buchungsvorschläge machen, basierend auf früheren Buchungen. Das ist ein spannendes Potenzial, das wir bald in unserer Lösung präsentieren wollen. – Benjamin Hillebrandt


Die Dunkelbuchungsquote kann durch KI substanziell verbessert werden, indem sie Muster erkennt und Prozesse automatisiert, was letztlich zu mehr Vertrauen in die Technologie führen sollte. – Alexander Kronemeyer

  • Die E-Rechnungspflicht ab 2027 treibt die Digitalisierung von Rechnungsprozessen voran, besonders im Mittelstand.
  • KI ermöglicht eine präzise Dokumentenerkennung und automatisierte Buchungsvorschläge, was die Effizienz steigert.
  • Eine End-to-End-Betrachtung im Purchase-to-Pay-Prozess ist entscheidend, um die Integration von Rechnungsarchivierung und -verarbeitung zu gewährleisten.
  • Die Dunkelbuchungsquote kann durch KI und Vertrauen in automatisierte Prozesse signifikant erhöht werden.
  • Offene KI-Schnittstellen bieten Unternehmen Flexibilität, erfordern jedoch klare rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen.

Die bevorstehende E-Rechnungspflicht ab 2027 stellt mittelständische Unternehmen vor die Herausforderung, ihre Rechnungsprozesse umfassend zu digitalisieren. Diese gesetzliche Anforderung offenbart ein Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit zur Compliance und den bestehenden Barrieren in der Prozessautomatisierung. Die Integration von KI in elektronische Rechnungsprozesse bietet hier transformative Potenziale, um Effizienzgewinne zu realisieren und die Dunkelbuchungsquote zu erhöhen. Doch die Implementierung solcher Technologien wirft Fragen zur Verantwortungsverschiebung und Akzeptanz auf. Unternehmen müssen sich mit der Unsicherheit auseinandersetzen, die mit der Einführung neuer Technologien einhergeht, und gleichzeitig die strukturellen Widersprüche zwischen bestehenden Systemen und neuen Anforderungen überwinden. Die Diskussion um KI-gestützte Prozesse zeigt, dass die kulturelle Bereitschaft zur Veränderung ebenso entscheidend ist wie die technische Machbarkeit.


Der Beitrag fordert Unternehmen auf, die Flexibilität und Offenheit von KI-Schnittstellen zu nutzen, um ihre Rechnungsprozesse zu optimieren. Er verschiebt die Perspektive von einer rein operativen Umsetzung hin zu einer strategischen Neuausrichtung, die digitale Transformation als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie begreift. Die Empfehlung, Vertrauen in automatisierte Prozesse zu entwickeln, zielt darauf ab, kulturelle Widerstände abzubauen und die Akzeptanz für KI-gestützte Lösungen zu erhöhen. Durch die Betonung der End-to-End-Betrachtung im Purchase-to-Pay-Prozess wird deutlich, dass eine ganzheitliche Integration von Systemen notwendig ist, um die Effizienzpotenziale voll auszuschöpfen. Der Beitrag leistet somit einen wertvollen Impuls für CFOs und Finanzleiter, die Digitalisierung nicht nur als technische Herausforderung, sondern als Chance für einen umfassenden kulturellen Wandel zu begreifen.

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