Christian Brestrich, Geschäftsführer der B&L Management Consulting GmbH, bietet in diesem Workshop einen tiefgehenden Einblick in die rechtlichen Rahmenbedingungen der elektronischen Rechnungsstellung im öffentlichen Sektor. Der Fokus liegt auf der Vermittlung der Unterschiede zwischen den gesetzlichen Anforderungen des Umsatzsteuergesetzes und des E-Rechnungsgesetzes. Die Teilnehmer:innen, vornehmlich Leiter:innen von Finanz- und Rechnungswesen sowie Lieferantenmanager, erhalten praxisnahe Informationen zur Umsetzung von XRechnung und anderen Formaten. Der Workshop zeichnet sich durch seine hohe technische Tiefe und die Einbindung praktischer Beispiele aus, die den Teilnehmenden helfen, die komplexen Anforderungen besser zu verstehen und umzusetzen.
Zentrale Aussagen des Workshops betreffen die gesetzlichen Definitionen elektronischer Rechnungen und die damit verbundenen Herausforderungen für öffentliche Auftraggeber und Lieferanten. Ein PDF per E-Mail wird nicht als elektronische Rechnung anerkannt, was insbesondere für öffentliche Auftraggeber von Bedeutung ist, die ab April 2020 verpflichtet sind, strukturierte Datenformate wie die XRechnung zu akzeptieren. Brestrich hebt die Bedeutung der Leitweg-ID als eindeutige Adressierung für elektronische Rechnungen hervor und empfiehlt, diese nicht zu fein granular zu vergeben, um Verwirrung zu vermeiden. Die Teilnehmer:innen werden ermutigt, sich frühzeitig mit den technischen und organisatorischen Anforderungen vertraut zu machen, um die rechtlichen Vorgaben fristgerecht zu erfüllen.
