Financial Accounting bezeichnet die laufende Buchführung, Rechnungslegung und Erstellung von Abschlüssen nach gesetzlichen und regulatorischen Standards. Im DACH-Raum sind HGB und IFRS die zentralen Rechnungslegungsrahmen, in internationalen Konzernen oft parallel. Die Anforderungen an Financial Accounting steigen durch externe Faktoren: IFRS 18 (ab 2027) verändert die Darstellung von Finanzinformationen, neue ESG-Reporting-Pflichten (CSRD) erweitern den Umfang der Berichterstattung, und digitale Meldepflichten (ViDA) greifen tief in Buchungsprozesse ein. Gleichzeitig erhöhen Automatisierung und KI den Druck auf Qualitätssicherung und Governance, maschinell erzeugte Buchungen müssen dieselben Prüfanforderungen erfüllen wie manuelle. Auf den Shift/Finance Events wird Financial Accounting als Systemsteuerungsaufgabe diskutiert: Wie werden Buchungslogiken, Bewertungsregeln und Disclosure-Prozesse in einer integrierten Systemarchitektur abgebildet? Und wie stellt Finance sicher, dass wachsende Automatisierung die Prüfbarkeit und Compliance-Fähigkeit nicht mindert?

Closing Automation 2026: Was aktuelle Anbieterentwicklungen über die Zukunft des Record-to-Report-Prozesses zeigen
Closing Automation 2026: Was aktuelle Anbieterentwicklungen über die Zukunft des Record-to-Report-Prozesses zeigen

9 Anbieter und 5 Entwicklungen: Welche technologischen Veränderungen BlackLine, OneStream, SAP & Co. zur Closing Automation angekündigt haben und was das für den R2R-Prozess bedeutet.

Die neuen Rollen im AI-native Finance Team
Die neuen Rollen im AI-native Finance Team

Agent Manager, FP&A Data Scientist, Digital Twin Guardian: Wie KI neue Rollenprofile im Finance-Team entstehen laesst und welche Kompetenzen heute an Bedeutung gewinnen.

IFRS und Record-to-Report: Wie internationale Rechnungslegung den Financial Close verändert
IFRS und Record-to-Report: Wie internationale Rechnungslegung den Financial Close verändert

IFRS erhöhen die Anforderungen an Datenqualität, Bewertungslogik und Disclosure — und verändern damit die gesamte Steuerungsarchitektur im Record-to-Report-Prozess.

Quo-Vadis KI-Transformation in Rechnungs- und Finanzwesen!? Unsere Jahresbetrachtung.
Quo-Vadis KI-Transformation in Rechnungs- und Finanzwesen!? Unsere Jahresbetrachtung.

Wie sich Rechnungswesen und Finance 2026 verändern: Von E-Rechnung über P2P und R2R bis zum Operating Model. Fünf Trends im Überblick.

Von Compliance zur Transformation: Agentic AI als nächster Schritt für Finanzprozesse
Von Compliance zur Transformation: Agentic AI als nächster Schritt für Finanzprozesse

Die bevorstehende E-Invoicing-Pflicht ist mehr als ein Compliance-Schritt. Wo sie als Katalysator für die Transformation des Finanzwesens wirkt, beschreibt Slavena Hristova-Rößler von Abbyy in ihrem Gastbeitrag.

Mehr Dunkelbuchung, weniger Ausnahme: Der Schlüssel zur effektiven P2P-Automatisierung
Mehr Dunkelbuchung, weniger Ausnahme: Der Schlüssel zur effektiven P2P-Automatisierung

Wie Unternehmen 2025 die Dunkelbuchungsquote steigern – Strategien, Technologien und Diskussionspunkte aus Praxis und der KPMG-Studie "Digitalisierung im Rechnungswesen".

Warum dieses Thema für Finance-Verantwortliche?

Die Anforderungen an Financial Accounting steigen durch externe Faktoren: IFRS 18 (ab 2027), CSRD-Reporting-Pflichten und ViDA greifen tief in Buchungs- und Meldeprozesse ein. Gleichzeitig erhöhen Automatisierung und KI den Druck auf Qualitätssicherung und Governance. CFOs und Rechnungslegungsverantwortliche, die Financial Accounting als Systemsteuerungsaufgabe verstehen, sind auf diese Entwicklungen besser vorbereitet.

Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen

Häufige Fragen

IFRS 18 (verpflichtend ab 2027) ändert die Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung, führt neue Kategorien für Erträge und Aufwendungen ein und definiert Management Performance Measures (MPMs). Finance-Teams müssen Reporting-Strukturen, Systemkonfigurationen und Disclosure-Prozesse anpassen.

IFRS 15 (Umsatzrealisierung nach Leistungserbringung), IFRS 16 (Leasing-Verbindlichkeiten), IFRS 9 (Finanzinstrumente und Bewertungslogiken), IAS 36 (Wertminderungstests). Jeder dieser Standards erfordert spezifische Buchungslogiken, regelmäßige Neubewertungen und umfangreiche Anhangangaben.

HGB folgt dem Vorsichtsprinzip und ist primär gläubigerorientiert. IFRS verfolgt eine kapitalmarkt- und informationsorientierte Perspektive und stellt die Entscheidungsnützlichkeit für Investoren in den Vordergrund. In deutschen Konzernen gilt oft: HGB für den Einzelabschluss, IFRS für den Konzernabschluss.